Pirmasens Ein „Lyrix“-Preis geht nach Pirmasens

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Die Preisträger des Bundeswettbewerbs „Lyrix“ stehen fest: Zum sechsten Mal wurden zwölf Nachwuchsdichter mit ihren Gedichten von der „Lyrix“-Jury ausgewählt – darunter auch Lara-Sophie-Eugenie Cronhardt-Lück-Giessen aus Pirmasens.

„Herr Mozart“ lautet der Titel des Gedichts zum Thema „Glaube“, mit dem Cronhardt-Lück-Giessen, Schülerin am Pirmasenser Immanuel-Kant-Gymnasium, die Jury überzeugt hat. Als Preis erwartet die Jahresgewinner eine Schreibwerkstatt unter der Leitung der Lyriker Daniela Seel und Nico Bleutge, die am heutigen Donnerstag in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin stattfinden wird. Morgen präsentieren die Preisträger ihre Werke bei der Preisverleihung um 13 Uhr im Jüdischen Museum Berlin sowie ab 15.45 Uhr auf dem Lyrikmarkt beim Poesiefestival Berlin. Der „Lyrix“-Projekt wurde 2008 vom Deutschlandfunk und dem Deutschen Philologenverband initiiert und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. „Mit dem Bundeswettbewerb ,Lyrix’ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit Jahren ein spannendes Projekt der kulturellen Bildung, dem es spielerisch gelingt, Jugendliche in ganz Deutschland für Lyrik und kreatives Schreiben zu begeistern“, sagt Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Inspiration für die Nachwuchslyriker bieten Themen und Objekte aus Museen in ganz Deutschland, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museumsbund ausgewählt werden. Mit zahlreichen Schreibwerkstätten sowie Lesungen auf Buchmessen und Literaturveranstaltungen hat sich „Lyrix“ in den letzten Jahren als bedeutsamer Nachwuchswettbewerb bundesweit etabliert. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradio: „Das ,Lyrix’-Projekt ist eine wunderbare Erfolgsgeschichte. Mittlerweile konnten sich einige der ehemaligen Preisträger im professionellen Literaturbetrieb einen Namen machen.“

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