Pirmasens Die Vorzeichen des Spiels

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Pirmasens. 127 Mal, davon in 114 Punktspielen und 13 Pokalbegegnungen, standen sich seit 1927 Wormatia Worms und der FK Pirmasens bislang gegenüber. Zuletzt beim 4:1-Finalerfolg des heutigen Gastgebers im Verbandspokal im Mai 2012. Die Zahlen stammen übrigens von der ausgezeichneten Wormatia-Internet-Statistikseite.

Deshalb ist die Partie das unumstrittene Südwestderby der Regionalliga-Südwest. „Natürlich sind diese Fakten auch in den Ansprachen zur Spielvorbereitung immer wieder Thema“, freut sich Wormatia-Coach Sascha Eller genauso wie die Fans beider Lager auf den Klassiker. Die Vorzeichen beider Mannschaften sind nicht die Besten. Der FKP fing sich die erste (Heim)-Niederlage ein, Worms verlor in Kassel mit 1:2 und dazu mit Eugen Gopko und Benjamin Maas einen Außen- und einen Innenverteidiger durch Platzverweis. Beide gehörten in den ersten vier Spielen zur Startelf. „Entweder ich stelle auf eine Dreierkette um oder werde die Positionen anders besetzten“, will sich der Coach des Tabellenzwölften erst nach dem Abschlusstraining auf ein System festlegen. Eller, gebürtiger Wormser, übernahm nach Hans-Jürgen Boysens Rücktritt das Team im März und durfte da auf die Unterstützung des jetzigen Pirmasensers Marco Steil bauen. „Ich mag ihn, Steilo ist ein toller Typ“, urteilt Eller. Und der gibt das Kompliment zurück. „Ich bin mit ihm super klar gekommen. Mit ihm ist die Lockerheit in einer hierarchielosen Mannschaft wieder eingekehrt.“ Allerdings konnten Steil und Eller, der übrigens erstmals auf den FKP trifft, den sportlichen Abstieg der Wormser nicht verhindern. Nur durch die Lizenzverweigerung für den SSV Ulm, die Abmeldung von Eintracht Frankfurts zweiter Mannschaft und den Aufstieg beider Südwestvereine blieben die Rheinhessen ein weiteres Jahr viertklassig. (pea)

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