Pirmasens Die neue Mannschaft des SV Spirkelbach
«SPIRKELBACH.»Seit 1. Januar sind die Tischtennisspieler des Sportvereins Spirkelbach Mitglied des Pfälzischen Tischtennisverbands (PTTV). Sie sind alle gänzlich ohne Liga-Erfahrung mit der Plastikkugel, wollen sich nun aber im Verbandsspielbetrieb messen.
Mit gebrauchten Platten starteten acht Tischtennisfreunde, die zuvor in anderen Abteilungen des SVS aktiv gewesen waren – der Verein aus der Verbandsgemeinde Hauenstein bietet neben Fußball auch Karate, Turnen, Jazzgymnastik und Mountainbike-Training an –, im Herbst 2016 ihren ersten Spielabend. „Klaus Lindner aus unserem Ort ist sehr tischtennisaffin und meinte, man könnte doch im Sportheim ein bisschen spielen“, schildert Abteilungsleiter André Rehm die Tischtennis-Anfänge im 700-Seelen-Wasgaudorf. Nach Rücksprache mit dem Vereinsvorstand konnte es dann auch schon losgehen. Im Krähwinkel spielen seitdem nach Rehms Worten jeden Donnerstag von 17.30 bis 20.30 Uhr sechs bis acht Männer und Jugendliche. „Eigentlich gibt es kein festes Trainingsende, bei uns ist Open End“, witzelt Rehm. Anfangs seien die Übungsstunden noch etwas unorganisiert gewesen, doch nach und nach sei immer mehr Struktur reingekommen. Der beim vorderpfälzischen Kreisligisten TTC Rohrbach spielende Jonathan Valendciz leitet das Training. Rehm sieht auch in Klaus Lindner einen guten Übungsleiter. „Wir haben keine großen sportlichen Ambitionen, wollen nicht fünf Mannschaften melden. Es wäre aber schon ein konsequenter Schritt, in den nächsten Jahren eine Nachwuchsmannschaft zu melden“, sagt Rehm. Die Idee, eine Herrenmannschaft zu gründen, die am Spielbetrieb teilnimmt, sei dann im vergangenen Sommer aufgekommen. Nach Auskunft von PTTV-Vizepräsident Sport, Peter Baumann (Waldfischbach-Burgalben), wird Spirkelbach als Teil des politischen Landkreises Südwestpfalz dem Tischtennis-Bezirk Westpfalz Süd zugeordnet und dort in der Kreisklasse B Ost antreten. In den beiden untersten Klassen wird in Viererteams gespielt. „Wir würden lieber in der Vorderpfalz spielen, denn uns zieht es alle ein wenig mehr nach Landau als nach Pirmasens“, erzählt Rehm.