Fussball
Die Japaner kommen auf die Husterhöhe
Mohammad Nazari wechselte im vergangenen Sommer aus dem Iran zum FKP, ist noch für die A-Junioren spielberechtigt und spielte zuletzt in den beiden Testmatches in Idar-Oberstein und Rülzheim im Herren-Verbandsligateam. U19-Trainer Thorsten Lahm bezeichnete den Stürmer zu Saisonbeginn als „Rohdiamanten“. Auch U23-Coach Martin Gries sieht das Potenzial des 18-Jährigen, der in Pirmasens wohnt und als Kellner in der Gastronomie arbeitet. „Sprachlich funktioniert alles, er spricht sehr gut deutsch. Leider steht er nicht immer zur Verfügung, weil er arbeitsbedingt ausfällt“, erzählt Gries.
Gries: Müssen die Fehlerrate gering halten
Der FC Basara Mainz ist ein japanischer Fußballverein, der 2014 vom ehemaligen Bundesligaspieler Shinji Okazaki gegründet wurde. Gries: „Fußballerisch ist Basara eine der besten Mannschaften in der Verbandsliga Südwest.“ Kapitän Yuya Okuda sei der zentrale Mann des Teams, das überwiegend aus japanisch-stämmigen Spielern besteht.
„Wir sind jetzt in der Champions League für unsere Verhältnisse. Wir müssen in jedem Spiel die Fehlerrate gering halten“, sagt Gries, der in der Aufstiegsrunde auf einen weiteren Entwicklungsschritt seiner jungen Mannschaft in Richtung Männerfußball hofft. Gries geht nach eigenen Worten davon aus, dass er auf Stürmer Nico Schauß setzen kann, der zuletzt häufiger im Regionalligateam zum Einsatz kam: „Er ist Bestandteil der zweiten Mannschaft. Ich hoffe dennoch, dass er oft oben dabei ist. Er ist unheimlich spielintelligent, und weiß, was er kann.“