Pirmasens Der endlose Winter bleibt in Erinnerung

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Im Rückblick aufs Jahr 2013 wird uns vor allem der schier endlose Winter in Erinnerung bleiben: Kälte und Schnee dominierten, sogar im Mai waren noch Schals und warme Jacken angesagt. Dann kam im Juni plötzlich die erste große Hitze. Viel Sonne und wohltuende Wärme entschädigten uns auch in den übrigen Sommermonaten. Die Folge: Das Jahr 2013 fiel in der Bilanz mit einem Temperaturmittel von 9,4 Grad um 0,5 Grad zu warm aus.

Mit nur 90 Stunden Sonnenschein war der vergangene Winter der sonnenscheinärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Januar startete trüb, mild und regnerisch. Doch ab der Monatsmitte läutete polare Kaltluft den Winter ein. Bis in die Niederungen bildete sich eine Schneedecke. Zum Monatsende setzte vom Atlantik her mildere Luft mit Tauwetter ein. Die Sonne schien nur magere 19 Stunden. Schnee, Kälte und wolkenverhangener Himmel gaben dem Februar ein typisch winterliches Bild. Ein tüchtiges Wintergewitter führte am Abend des 5. zu Chaos auf den Straßen in der Westpfalz. Insgesamt fiel dieser Monat mit einem Mittel von -0,5 Grad um über zwei Grad zu kalt aus.

Nach leichter Vorfrühlingswärme kam der Winter vom 11. auf den 12. März mit brutaler Macht zurück und stellte Fußgänger und Autofahrer auf eine harte Probe. Zunächst gab es Eisregen, anschließend fielen über 10 Zentimeter Schnee. Mit seinem Mittel von 2,1 Grad zählte dieser März zu den kältesten Märzmonaten in den vergangenen 50 Jahren.

Der April startete spätwinterlich mit Nachtfrösten. Über die Monatsmitte und im Schlussabschnitt gab es jeweils ein kurzes Frühsommererwachen. Dazwischen ging bei meist trübem Himmel reichlich Frühlingsregen nieder.

Viele Wolken und Regen setzten den Mai unter Wasser. Alleine über Pfingsten fielen über 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Bäche und kleinere Flüsse traten über die Ufer. Letztendlich fiel dieser Monat deutlich zu kühl, deutlich zu nass und deutlich zu arm an Sonnenschein aus.

Im Juni gab es große Wetter- und Temperaturunterschiede. Wir erinnern uns auch an das schlimme Hochwasser an Donau und Elbe zu Monatsbeginn. Im Mittelabschnitt ließ jedoch heiße Luft aus Nordafrika für kurze Zeit die Temperaturen auf 32 bis 34 Grad klettern. Und einige Tage später fröstelten wir bereits wieder bei nur noch 15 bis 17 Grad.

Der Juli bot uns viele sonnige und sehr warme Sommertage. Dazu blieb es die meiste Zeit über trocken. Vor allem im Schlussdrittel trieb uns heiße Luft aus der Sahara den Schweiß aus den Poren. Die Durchschnittstemperatur lag um drei Grad über dem langjährigen Mittel. Die Niederschlagsmenge erreichte noch nicht mal die Hälfte vom Monatssoll.

Auch der August verwöhnte uns mit Sonnenschein und Sommerwärme. Zu Monatsbeginn kletterten die Temperaturen auf schweißtreibende 35 Grad. Erfrischende Regengüsse beschränkten sich nur auf einige Tage. Freibäder und Badeseen konnten guten Umsatz verbuchen.

Der Spätsommer beschränkte sich hingegen auf Anfang und Ende September. Nach einem Temperatursturz von nahe 30 auf 16 Grad stellte sich herbstlich kühles und wolkenreiches Wetter mit häufigem Regen ein.

Auch der Oktober gestaltete sich in der Regel trüb und regenreich. Trockene und goldene

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