Südwestpfalz Coronavirus: Fortschritte bei Nachverfolgung der Infektionen

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Das Gesundheitsamt macht Fortschritte beim Nachvollziehen der Infektionsketten von Corona-Infizierten. Die Kreisverwaltung teilte mit, dass die Kontaktnachverfolger bei den meisten der 24 neuen Covid-19-Fälle, die am Mittwoch gemeldet wurden, erkannt haben, wo sich die Patienten angesteckt hatten. Wiederum gibt es einige Südwestpfälzer, die sich das Coronavirus Sars-CoV-2 bei Familienangehörigen oder anderen Kontaktpersonen eingefangen haben: in Zweibrücken, Pirmasens (je 1) sowie den Verbandsgemeinden Waldfischbach-Burgalben (1), Zweibrücken-Land (2), und Pirmasens-Land (5). Die meisten waren bereits vorsorglich in Quarantäne, als die Testergebnisse kamen, so Kreissprecher Thorsten Höh. In Zweibrücken wurde zudem eine Mitarbeiterin einer Pflegeeinrichtung positiv getestet. Für ihre Kontaktpersonen wurde Quarantäne angeordnet. Bei einer Person aus der VG Thaleischweiler-Wallhalben wurde das Coronavirus entdeckt, als sie vor der Aufnahme in eine Einrichtung getestet wurde. Auch an ihrer Arbeitsstelle stecken sich Südwestpfälzer immer wieder an – bei den Fällen vom Mittwoch traf das auf zwei Zweibrücker, einen Pirmasenser und eine Person aus der VG Hauenstein zu. Für drei junge Menschen aus Pirmasens gingen nach der Tätigkeit bei einem Versandkonzern über ein auswärtiges Gesundheitsamt positive Ergebnisse ein, berichtet Höh. Landkreis (Inzidenz 94,9), Pirmasens (52,2) und Zweibrücken (52,6) gelten weiterhin als Risikogebiete.

Aktuell sind 173 aktive Fälle bekannt, 13 mehr als am Vortag. Die 24 neuen Fälle verteilen sich auf Pirmasens (6), Zweibrücken (4) sowie die Verbandsgemeinden Hauenstein (2), Pirmasens-Land (5), Thaleischweiler-Wallhalben (4), Waldfischbach-Burgalben (2) und Zweibrücken-Land (1).

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