Pirmasens Comeback nach einem Jahr Verletzungspause

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PIRMASENS. Fußball-Regionalligist FK Pirmasens hat gestern Abend im verschneiten Sportpark Husterhöhe mit der Vorbereitung auf die Restsaison begonnen. Mit dabei: Sascha Hammann, der erstmals seit über einem Jahr wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Ob sein lädierter Fuß hält, bleibt abzuwarten.

Es war am 28. Dezember 2015, als der flinke, zweikampfstarke FKP-Außenverteidiger bei einem Hallenturnier im Saarland einen Tritt an den linken Fuß bekam. Er verletzte sich dabei so schwer am Großzehen-Grundgelenk, dass er seither nicht mehr Fußball spielen konnte. Der 23-Jährige tat alles, um wieder fit zu werden. „Ich war bei Ärzten in Frankfurt, Ludwigshafen, Mainz, München und Villingen-Schwenningen, habe es mit normaler Physiotherapie, Spritzen und Wärmetherapie versucht, zudem auf eigene Kosten mit Stoßwellentherapie und Chiropraktikerbesuchen“, erzählt der Frankensteiner, der bei der Stadtverwaltung Kaiserslautern einen Bürojob hat. Sportlich war in dieser Zeit für ihn fast nichts möglich. „Ich war ab und zu laufen, habe auf dem Hometrainer gesessen – mehr ging nicht“, berichtet Hammann. Ihm sei klar, dass er „viel aufzuholen“ habe. Wehmütig schaute er sich im vergangenen Jahr die Spiele seiner Mannschaft an. Ans Karriereende mag er noch nicht denken: „Ich bin noch zu jung, um einen Schlussstrich zu ziehen.“ Nun verspüre er nur noch leichte Schmerzen, will es noch mal probieren. Sein Vertrag mit dem FKP läuft zum Saisonende aus. Auch weil Hammann schon so lange ausfällt, sucht der FKP schon länger einen Linksverteidiger. Gestern begann ein Kandidat für diese Position ein zehntägiges Probetraining: Robert Cornea, 19-jähriger rumänischer Drittligaspieler von A.S. Performanta Ighiu. Der aus Rumänien stammende Trainer der Sportfreunde Bundenthal, Stephan Nagy-Radu, empfahl Cornea, der auch schon in Rumäniens U19-Nationalmannschaft eingesetzt wurde, den Pirmasensern. „Mal schauen“, sagt FKP-Trainer Peter Tretter über seinen Trainingsgast. Beim 45-minütigen Lauftraining auf dem schneebedeckten Kunstrasen-Nebenplatz und bei „Stabi-Übungen“ im Tribünengebäude des Stadions Husterhöhe konnten die fußballerischen Qualitäten Corneas noch nicht beurteilt werden.

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