Dahn Chormusik: Wie die Palatöne ihr Glück finden
Es lebe das Gemeinschaftsgefühl: Pfälzer, Ausländer, alte und junge Menschen singen im Chor Die Palatöne, der sich regelmäßig im Dorfgemeinschaftshaus in Rumbach trifft. Wenn alle Sänger da sind, präsentiert sich der Palatöne-Chor stimmgewaltig mit circa 70 Sängern. Zwischen 20 und 70 Jahren jung seien die Sänger, erzählt Chorleiterin Sandra Schenk. In Dahn werden 55 Sänger auf der Bühne stehen. Sie selbst ist diplomierte und mehrfach ausgezeichnete Opern- und Konzertsängerin sowie Gesangspädagogin, die in bei der Stage School Hamburg, der Musikhochschule München und der Guildhall School of Music and Drama in London ausgebildet wurde.
Wenn alle kommen, sind es 70 Sänger, erzählt sie begeistert, und kämen von allen möglichen Ortschaften angereist: aus Pirmasens, Hinderweidenthal, Fischbach, Landau und von der Weinstraße – bis zu 40 Kilometer würde sich der Radius des Einzugsgebiets spannen.
Alles kommt in die Cloud
„Ich habe noch nie eine Gruppe gehabt, die sich so reinhängt“, lobt Schenk ihren Chor. Frisch, munter und motiviert seien die Sänger, mit denen sie hauptsächlich Popmusik, aber auch ein paar Gospels, ein paar sehr schöne Balladen und auch Songs aus Musicals singt, erzählt die Chorleiterin – ein bunt gemischtes Programm.
„Ich nehme ihnen alle Stimmen auf Audios auf und stelle sie in eine Cloud“, erklärt die Chorleiterin. Damit würden ihre Sänger wie die Verrückten üben, um vorbereitet zu den Proben zu erscheinen.
Das Persönliche ist wichtig
Darüber hinaus würden sich die Sänger noch zu einem sommerlichen Probenwochenende in der Heilsbach treffen, erzählt Schenk. Dort würde den Liedern der letzte Schliff gegeben. Außerdem sei das Wochenende optimal für die Chorgemeinschaft, weil sich viele Leute dort erst richtig kennenlernen – so richtig mit Namen und Charaktereigenschaften.
Das Persönliche sei überhaupt das Geheimnis der guten Chorgemeinschaft, verrät sie. Denn ihr sei es wichtig, dass sich alle im Chor als Gruppe verstünden. Aus diesem Grund gebe es auch ganz private Treffen mit den Sängern. Eine Wanderung hätten sie schon gemeinsam unternommen, aber auch Salsatanzen oder ein gemeinsamer Kinobesuch stand schon auf dem Programm.
Mut machen
Die größte Herausforderung bei der Probenarbeit? „Den Leuten Mut zu machen, dass sie das können“, antwortet Schenk auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Das sei absolut der Fall bei all dem Talent. Doch diese positive Energie sei wichtig, um das Selbstvertrauen der Sänger zu stärken.
Info
Der Eintritt zum Sommerkonzert mit dem Titel „Let the Sunshine In“ ist frei, es wird um Spenden gebeten. Infos: die-palatoene.de