Pirmasens Caramba Bar: Einer von zwei Betreibern zieht sich zurück
Die Caramba Bar in der Bahnhofstraße ändert ihre Betreiberstruktur. Aus dem Duo Michael Schwartz und Daniela Loikowski wird ein Solobetrieb, der künftig nur noch von Loikowski geführt werden soll. Nach sechs Jahren will sich Schwartz auf seinen Hauptberuf konzentrieren, hat aber offen gelassen, vielleicht als Aushilfe zurückzukehren.
Schwartz und Loikowski hatten die Caramba Bar 2017 von der Familie Scheib übernommen und seitdem gemeinsam beide im Nebenberuf betrieben. „Mit Herzblut“, wie Schwartz betont, der auf die vielen Probleme in den Jahren hinwies, die mit dem Umbau der Bahnhofstraße begannen und in der Corona-Pandemie gipfelten. „Dem haben wir allem getrotzt“, so Schwartz, der jetzt aber die Entscheidung für seinen Hauptberuf treffen musste. Der Pirmasenser ist als selbstständiger Landschaftsgärtner tätig und der Beruf fordere ihn aktuell sehr stark. Was für die Gäste der Caramba Bar aber kein Problem sein dürfte, da Daniela Loikowski der Bar erhalten bleibt. „Ich mache gern allein weiter“, versichert die 41-Jährige, die im Hauptberuf bei Sympatel arbeitet. In der Caramba Bar habe sie 2011 als Aushilfe angefangen und später den Betrieb dann übernommen.
Das Lokal ist aktuell freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr geöffnet und bietet im Innern 75 Sitzplätze. Dazu kommen 35 Plätze auf der Terrasse, die bis 22 Uhr offen sein darf. Vor Corona hatte die Caramba Bar an zwei weiteren Tagen geöffnet. Es fände sich aber nicht mehr genug Personal, bedauert Loikowski. Bekannt ist das Lokal für seine sehr große Cocktailkarte, die laut Schwartz rund 100 verschiedene Kreationen umfasse. Dazu gibt es eine mexikanisch geprägte Speisekarte mit Chili con Carne, Tortillas, Salaten und Burgern.
Der 36-jährige Schwartz blickt mit Wehmut auf seinen Abschied am 30. Juni. „Ich habe hier viele Leute kennengelernt und auch neue Freunde gewonnen“, erzählt er. „Das wird mir bestimmt fehlen.“ Loikowski wäre nicht abgeneigt, ihren Geschäftspartner als Aushilfe wieder einzustellen, was er nicht ausschließen will.