FUSSBALL
Bundenthaler bestreiten Landesliga-Derby gegen Eppenbrunn in neuem „Asyl“
Da die Bundenthaler ihr Sportheim inklusive Sanitäranlagen komplett erneuern, brauchen sie einen Ersatzplatz. Im Verbandspokalspiel gegen den SV Hinterweidenthal (0:1) waren sie noch auf die dem Landkreis gehörende Schulsportanlage in Dahn ausgewichen, das erste Landesliga-Saisonspiel gegen die SG Eppenbrunn wird am Sonntag um 15.30 Uhr beim FC Dahn im Stadion Pfaffendölle angepfiffen. „Beim FC Dahn ist der Aufwand viel kleiner. Hier gibt es einiges an Infrastruktur. Der Platz der Schule war zwar kostenlos, aber wir mussten alles hintransportieren. Das war ein immenser logistischer Aufwand“, erklärt Bundenthals Vorsitzender Albert Burkhard-Muck den Umzug. Der FCD müsse sein Gelände nicht umsonst zur Verfügung stellen. „Da werden wir uns erkenntlich zeigen“, versichert Burkhard-Muck.
24. Oktober angepeilt
Am eigenen Sportheim, wo sehr viel in Eigenleistung erbracht wird, sind die Außenarbeiten fertiggestellt. Das neue Dach ist gedeckt. Türen und Fenster sind eingebaut. Nun geht es an den Innenausbau. Burkhard-Muck: „Wie lange es letztlich dauert, ist schwer zu sagen. Aber sobald die Duschen und Toiletten fertig sind, wollen wir wieder zu Hause spielen.“ Angepeilt sei der 24. Oktober. Dann erwartet Bundenthal den SC Hauenstein zum Kerwespiel.
Daheim duschen
Trainiert wird bereits wieder in Bundenthal. Vor der Saison war das Team um den neuen Spielertrainer, den ehemaligen FCK-Bundesligaprofi Bastian Reinert, mehrfach nach Schindhard ausgewichen. „Die Jungs trainieren in Bundenthal und fahren zum Duschen nach Hause“, informiert Burkhard-Muck.
Heimrecht getauscht
Da die Sportfreunde bis zum Schlager gegen den Ex-Regionalligisten Hauenstein noch zweimal spielfrei sind, müssen sie nicht allzu oft Heimspiele in der Fremde austragen. Zudem könne (auch für die zweite, erst am 20. September in der B-Klasse startende Bundenthaler Mannschaft) das Heimrecht getauscht werden. Bereits geschehen sei dies fürs Ligaspiel gegen Hinterweidenthal. Der Lokalrivale habe wegen der dort anstehenden Kerwe darum gebeten. „Insgesamt müssen wir nicht so oft woanders antreten. Das ist gut. Denn auch wir benötigen natürlich die Einnahmen durch Zuschauer und Verzehr“, betont Burkhard-Muck.
Lob für Trainerduo
Mit dem neuen Trainerduo zeigt sich der Vorsitzende zufrieden. „Die beiden kommen sehr gut an, wie auch die ausgezeichnete Trainingsbeteiligung beweist“, lobt Burkhard-Muck Reinert und den von der Außenlinie coachenden Alexander Kotz.
Opitz kennt Reinert gut
Der Trainer von Auftaktgegner Eppenbrunn, Florian Opitz, hat mit Reinert beim FK Pirmasens zusammen gespielt. „Er kann ein Spiel allein entscheiden“, weiß Opitz. Trotz guter Trainingsbeteiligung war Opitz mit der Saisonvorbereitung gar nicht zufrieden, denn in fast allen Testspielen habe die richtige Einstellung gefehlt. Im Pokalspiel in Hermersberg allerdings habe „die Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt“.