Pirmasens Bischof Wiesemann: Das Wirken Nardinis bleibt aktuell

Nach siebenmonatiger Auszeit trat der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann beim Gottesdienst anlässlich des 200. Geburtstags vo
Nach siebenmonatiger Auszeit trat der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann beim Gottesdienst anlässlich des 200. Geburtstags von Paul Josef Nardini zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit auf.

Ein wunderbares Vorbild und einen ganz großen Motivator habe die Diözese mit Paul Josef Nardini erhalten, würdigte der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann gestern den selig gesprochenen Geistlichen, dessen 200. Geburtstag mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Pirmin gefeiert wurde.

Nach siebenmonatiger Auszeit trat Wiesemann zum ersten Mal wieder an die Öffentlichkeit und freute sich, gemeinsam mit mehr als 100 Gläubigen und unter Mitwirkung des Chors der Caritas-Förderstätte Vinzenz von Paul und der Projekt-Chorgruppe St. Pirmin das Jubiläum feiern zu können. Das Wirken Nardinis sei keineswegs veraltet, sondern er treffe mit seinem Leben und Zeugnis genau in das hinein, was die Menschen in der heutigen schwierigen Zeit bewege. „Es ist eine so grundlegende Erkenntnis: Die Not der Menschen ist wichtiger als alles andere. Ohne die Not in den Blick zu nehmen, kann Christus nicht verkündet werden“, war sich Wiesemann sicher. Ein ganz wesentlicher Fingerzeig liefere der Lebensweg des engagierten Pfarrers, für den die Menschenliebe stets allererste Priorität genossen habe.

Im Rahmen des Gottesdienstes, der zugleich Ersatz für den abgesagten Diözesan-Katholikentag war, wurde die Brotausgabe der Kaiserslauterer Pfarrei Maria Schutz mit dem Nardini-Preis 2020 ausgezeichnet.

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