Pirmasens Bei der SG Eppenbrunn läuft’s

«Hinterweidenthal/Eppenbrunn.» Mit großen Hoffnungen war der SV Hinterweidenthal aus der Winterpause gekommen, doch in den ersten vier Spielen im neuen Jahr holte das Team von Trainer Denis Jung nur einen Punkt. Während sich der SVH aus dem Rennen um Platz zwei verabschiedet hat, hofft sein Gast am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr), die seit sieben Partien ungeschlagene SG Eppenbrunn, noch, die Landesliga-Aufstiegsspiele zu erreichen.
„Wir müssen unser Spiel nach vorne verbessern und vor allem effizienter werden“, fordert Jung nach 2:7 Toren in vier Begegnungen. Der nächste Gegner sei überdurchschnittlich besetzt und verfüge über eine sehr starke Offensive. „Kupper, Rabahi und die Hahn-Zwillinge – aber auch alle anderen können kicken. Da müssen wir alles raushauen, um im Derby eine Chance zu besitzen“, weiß Jung, der weiterhin Lukas Barlang und Winter-Zugang Kevin Burkhard (Muskelverletzung) ersetzen muss. Im Hinspiel siegte Hinterweidenthal dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung bei den auf dem Papier besser besetzten Eppenbrunnern, nutzte dabei fast jede sich bietende Torchance. Es habe einige Zeit gedauert, bis sich seine neu zusammengestellte Mannschaft gefunden habe, sagt Eppenbrunns Spielertrainer Niklas Kupper. Nun aber läuft’s. Die beiden Spiele im neuen Jahr gewann die SGE. Kupper: „In der Vorrunde haben wir etliche Punkte völlig unnötig abgegeben und uns die Tore teilweise selbst reingemacht. Das haben wir jetzt abgestellt.“ Sein Team liegt aktuell punktgleich mit Steinbach und Weselberg (alle 39 Punkte) auf Rang fünf, den begehrten zweiten Platz belegt die fünf Zähler bessere SG Oberarnbach. „Außer dem ersten Platz ist noch alles drin. Vier bis fünf Teams kämpfen um den zweiten Platz. Noch sind zwölf Spiele zu bestreiten“, kommentiert Kupper die Lage. Am darauffolgenden Wochenende kommt Steinbach nach Eppenbrunn. Kupper hat den kleinen SGE-Kader komplett zur Verfügung. Nur der angeschlagene Max Kochmann ist fraglich. Neu im Kader ist Nicola Schillings. Der Torhüter, in der Jugend und zu Beginn dieser Saison beim SC Hauenstein aktiv, wohnt in Trulben, hat seit über einem halben Jahr kein Pflichtspiel absolviert und ist daher einsatzberechtigt. „Unser zweiter Torwart, Steven Leidner, hat beruflich bedingt aufgehört“, begründete Kupper die Verpflichtung. Weiter spielen Heute, 18 Uhr, tritt der SC Weselberg beim SV Morlautern II an. Spitzenreiter SV Hermersberg reist am Sonntag zur TSG Kaiserslautern (Anstoß: 15 Uhr).