Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Auch beruflich geht’s bei Tarek Manfred Rabahi um Sport

Hat auch schon mal im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum gespielt: Tarek Manfred Rabahi.
Hat auch schon mal im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum gespielt: Tarek Manfred Rabahi.

Er ist Pirmasenser, hat aber zwei Staatsbürgerschaften. Er arbeitet für einen Ex-Bundesligaprofi, studiert jedoch zugleich in Saarbrücken. Und er stürmt für die SG Eppenbrunn, die am Samstag um 16 Uhr zum Wasgauderby der Fußball-Landesliga den SV Hinterweidenthal erwartet: Tarek Manfred Rabahi.

Vor dreieinhalb Jahren wechselte er von der Regionalliga-U19 des FK Pirmasens zur SGE. „Ich war am Ende unzufrieden in Pirmasens und wollte mehr Spielpraxis. Florian Opitz und mein Onkel Mounir Rabahi, die damals Trainer in Eppenbrunn waren, hatten mich bereits vor der Runde angesprochen. Daher ging ich nach Eppenbrunn“, erzählt der 22-Jährige mit algerischen Wurzeln, der in Deutschland geboren ist und sowohl die deutsche als auch die algerische Staatsbürgerschaft besitzt.

Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater der in der Region Pirmasens als Fußballer und Trainer bekannte Sofiane Rabahi. Sein Onkel Mounir, mittlerweile 39 Jahre alt und im Sommer als Spieler von Eppenbrunn zum SC Hauenstein gewechselt, brachte es auf 47 Oberligaspiele für Hauenstein und den SVN Zweibrücken.

Opa Manfred

Tarek Rabahi, der seinen zweiten Vornamen Manfred wegen des gleichnamigen Opas bekam, begann als Dreijähriger mit dem Fußball und wechselte in der E-Jugend vom TuS zum FK Pirmasens. Dort blieb er bis zu jenem Winter 2019/20, abgesehen von einem einjährigen Intermezzo in der C-Jugend des SVN Zweibrücken. Für den FKP machte er 2019 auch ein Junioren-DFB-Pokalspiel gegen den VfL Bochum. In Eppenbrunn gefällt es Rabahi, der manchmal als Zehner, meistens aber als Linksaußen eingesetzt wird. „Ich bin hier sehr zufrieden. Mit Christian Zarbel haben wir einen super Trainer, dazu gute Mitspieler. Das passt alles gut zusammen“, erzählt Rabahi. Auch beruflich ist der mittlerweile in Eppenbrunn wohnende Offensivspieler sportlich unterwegs. Seit zwei Jahren studiert Rabahi an der Universität Saarbrücken dual Fitnessökonomie. Den praktischen Teil der Ausbildung absolviert er im Fitnessstudio von Ex-Bundesligastürmer Benjamin Auer in Annweiler.

Die bisher erzielten sechs Zähler aus fünf Spielen findet Rabahi für einen Aufsteiger – auch angesichts der bisherigen Gegner – okay. Zum Spiel gegen Hinterweidenthal sagt er: „Das ist ein eingeschworener Haufen mit einigen guten Fußballern. Die machen vieles richtig, was manchen vermeintlich besseren Teams nicht gelingt. Das wird ganz harte Arbeit. Trotzdem freue ich mich natürlich auf das Derby.“

Landesliga-Spitzenpartie

Zeitgleich steigt im Stadion am Neding das Landesliga-Spitzenspiel. Der auf Rang drei liegende SC Hauenstein erwartet den bisher ungeschlagenen, drei Punkte besseren Spitzenreiter SG VfR Kirn/SC Kirn-Sulzbach. SCH-Trainer Niklas Kupper sagte unmittelbar nach dem Pokalerfolg gegen Bundenthal am Mittwoch: „Wir freuen uns sehr auf die Partie am Samstag. Das ist für uns wichtiger als das Pokalspiel.“

LANDES-/BEZIRKSLIGASPIELE

Landesliga: SC Hauenstein – SG VfR Kirn/SC Kirn-Sulzbach (Samstag, 16 Uhr), SG Meisenheim/Desloch/Lauschied – SF Bundenthal (Samstag, 16.30 Uhr), SG Rieschweiler – TSC Zweibrücken (Sonntag, 15.30 Uhr).

Bezirksliga: SpVgg Waldfischbach/Burgalben – VB Zweibrücken (Samstag, 16 Uhr), TSG Trippstadt – FC Fehrbach (Sonntag, 15.15 Uhr).

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