Pirmasens „Aktueller Kader hat schon Landesliga-Qualität“

2014 zusammen mit dem FKP Oberligameister, jetzt als Spielertrainer Rivalen im Bezirksliga-Aufstiegskampf: Florian Opitz (rechts
2014 zusammen mit dem FKP Oberligameister, jetzt als Spielertrainer Rivalen im Bezirksliga-Aufstiegskampf: Florian Opitz (rechts, SG Eppenbrunn) und Attila Baum (hinten, SC Weselberg).

Nach sechs Siegen in Serie schnuppert die SG Eppenbrunn in der Fußball-Bezirksliga wieder am zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an Aufstiegsspielen berechtigt. Spielertrainer Florian Opitz (31) erklärt vor dem Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen Neuling SV Gundersweiler, wieso sein Team das Feld von hinten aufrollt.

Herr Opitz, was sind die Gründe für die tolle Siegesserie der SG Eppenbrunn?

Wir sind in letzter Zeit viel enger zusammengerückt, was die Kameradschaft betrifft. Zudem hat es bei 14 neuen Spielern etwas gedauert, bis die Abstimmung so klappte wie jetzt. Jetzt kennt jeder die Laufwege des anderen, und alle wissen, wie der andere tickt. Ihre Mannschaft rollt das Feld von hinten auf. Am Wochenende könnte Eppenbrunn mit einem Sieg und entsprechendem Ergebnis von Oberarnbach auf Platz zwei vorrücken … Genau, das wäre möglich. Vor der Runde war der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga eigentlich kein Thema. Wir wollten unter die ersten fünf. Wenn man jetzt aber sieht, was mit dem Team möglich ist, ist der Relegationsplatz das Ziel. Die Bonusspiele wären mega, auch für den Verein. Aber wenn es am Ende nicht ganz reicht, sind wir auch zufrieden. Eppenbrunn hat einen Lauf, Platz zwei ist in greifbarer Nähe, Tabellenführer Hermersberg schwächelt. Ist bei noch 30 zu vergebenden Punkten sogar noch Platz eins für Ihr Team drin? Rein rechnerisch ist das möglich. Aber ich bin realistisch und kenne die Arbeit von Hermersbergs Coach Jens Mayer. Die Hermersberger haben eine schwächere Phase, aus sie aber sicher schnell herauskommen. Ich denke nicht, dass sich Hermersberg den Titel noch nehmen lässt. Platz eins habe ich eigentlich abgehakt. Vorausgesetzt, Ihr Team schafft den Aufstieg direkt oder über die Relegation: Ist Eppenbrunn gerüstet für die Rückkehr in die Landesliga? Ja. Schon der aktuelle Kader hat Landesliga-Qualität. Das haben die Siege im Verbandspokal gegen den TSC und die VB Zweibrücken sowie gegen den SV Rodenbach gezeigt. Und die Mannschaft bleibt zusammen. Ihr Trainerpartner Niklas Kupper kehrt nach der Saison zum SC Hauenstein zurück, Sie bleiben SGE-Trainer. Mittelstürmer Mounir Rabahi war als neuer Co-Spielertrainer im Gespräch. Ist nun eine Entscheidung gefallen? Ja, das ist jetzt spruchreif. Wir haben uns zusammengesetzt und Mounir ist begeistert von dieser Idee. Ich natürlich auch, da ich dem Verein diese interne Lösung vorgeschlagen hatte. Weiter spielen Der SV Hinterweidenthal erwartet am Sonntag um 15 Uhr den Tabellenfünften, den FV Rockenhausen, der zuletzt mit einem 7:1-Kantersieg gegen den Tabellenzweiten SG Oberarnbach für Aufsehen sorgte. 15 Minuten später empfängt Spitzenreiter SV Hermersberg die SG Kirchheimbolanden/Orbis. Zeitgleich hat der wie Eppenbrunn noch für Platz zwei infrage kommende Titelverteidiger, der SC Weselberg, Heimrecht gegen Schlusslicht TuS Bolanden.

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