Pirmasens aktuell notiert: Polizei nimmt mutmaßlichen Betrüger fest
Die Kriminalinspektion Pirmasens hat einem mutmaßlichen Trickbetrüger das Handwerk gelegt. Der Mann hatte sich mehrfach als Bankangestellter ausgegeben und versucht, insbesondere ältere Bürger in Pirmasens und im Umkreis übers Ohr zu hauen. Der Polizei ist es nun nach eigenen Angaben gelungen, den Mann festzunehmen. Er ist 35 Jahre alt. Insgesamt sind bei der Kriminalinspektion Pirmasens sechs Betrugsfälle aus Pirmasens, Contwig, Rodalben und Landstuhl in Bearbeitung. In Pirmasens soll der falsche Bankangestellte Ende März in der Blücherstraße ein älteres Ehepaar betrogen haben. Er gab an, dass es zu einer Fehlbuchung gekommen sei, wodurch dem Ehepaar der Verlust von 500 Euro drohe. Um dies zu berichtigen, verlangte er die Bankkarte mit der dazugehörigen PIN. Das gutgläubige Ehepaar rückte die PIN heraus, wurde im Nachhinein jedoch misstrauisch und ließ die Karte sperren. Anfang April hatte sich der mutmaßliche Betrüger im Seniorenwohnheim in der Blumenstraße ebenfalls als Bankmitarbeiter ausgegeben. Opfer war dieses Mal ein 91-jährigen Bewohner des Heims, dessen EC-Karte sich der falsche Bankmitarbeiter aushändigen ließ. Nach umfangreichen Ermittlungen sei der Tatverdächtige, der bereits bundesweit polizeilich in Erscheinung getreten sei, festgenommen worden, teilte die Polizei gestern mit. Er sitze nun auf Grund eines Haftbefehls wegen der Begehung weiterer, gleichgelagerter Straftaten in Untersuchungshaft. Auf dem Waldfriedhof wird nach Angaben der Stadtverwaltung in dieser Woche eine Wasserleitung im Bereich der Abteilungen eins und zwei erneuert. Um an die Rohre zu gelangen, wird ein Graben auf einem der Hauptwege ausgeschachtet. Deshalb kann es zu sowohl kurzfristigen Einschränkungen an betroffenen Entnahmestellen für Gießwasser kommen als auch zu temporären Sperrungen von Wegen. Besucher werden gebeten, die aufgestellten Hinweisschilder zu beachten. Der Vinninger Lukas Bion ist aufgebrochen zum vielleicht größten Abenteuer seines Lebens. Die Reise führt ihn von Vinnigen zum rund 5000 Kilometer entfernten Nordkap – zu Fuß wohlgemerkt. Die Strapazen nimmt er für einen guten Zweck auf sich. Jeder Cent, der über den Spendenlauf eingenommen wird, kommt dem Kinderhilfswerk Unicef zugute. Am frühen Montagmorgen, um 6.20 Uhr, machte sich der 27-Jährige auf zur ersten Etappe. SEITE 3