Pirmasens
Abitur: Annika Meier ist die beste Absolventin des Wirtschaftsgymnasiums
Annika Meier beschreibt sich selbst als einen vielseitig interessierten jungen Menschen. Dementsprechend hätten sie im Grunde alle Fächer in ihrer Schulzeit interessiert. Für Sprachen habe sie ein besonderes Herz, mit Betriebswirtschaftslehre als Leistungskurs habe sie eine ganz andere Richtung kennenlernen dürfen, die für sie aber nicht weniger interessant gewesen sei. Als sie nach der zehnten Klasse vom Kant-Gymnasium ans berufliche Gymnasium in der Adlerstraße gewechselt sei, sei es keine große Umstellung gewesen, sondern vielmehr eine Chance, Inhalte kennenzulernen, die es an anderen Gymnasien in der Stadt so nicht gibt.
„Dass ich zwei Jahre BWL-Leistungskurs hatte, hat für mich zur Folge, dass ich jetzt auch ein wirtschaftliches Studium beginnen möchte. Ich plane, es schon im Wintersemester aufzunehmen – wo genau, ist momentan noch nicht klar“, sagt Meier. Verschiedene Hochschulbewerbungen habe sie bereits abgeschickt, nun werde sie sich nur noch für den richtigen Studienort entscheiden müssen.
Hamburg und München kommen nicht infrage
Dass sie sich mit der Traumnote 1,0 ihre Wunschuniversität aussuchen kann, ist klar. Bescheiden bleibt Meier aber trotzdem. „Ob ich hier wegziehe oder noch wohnen bleibe, hängt für mich dann ganz von der Corona-Lage ab“, sagt die 19-Jährige. Nur Großstädte wie Hamburg oder München kämen für sie nicht infrage, denn dafür fühle sie sich einfach zu wohl in ihrer Heimatregion.
Froh zeigt sich die junge Frau darüber, dass sie trotz Pandemie in diesem Jahr ihr Abitur in der Festhalle feiern konnte, wenn auch mit Einschränkungen. „Das Glück hatten die Absolventen vor uns leider nicht.“ Auch wenn ihre Zeit in der Oberstufe mit viel Aufwand und Arbeit verbunden war, hat Meier sich noch viel Zeit für ihre Freunde und Hobbys freischaufeln können. „Neben meinem Sport im Fitness-Studio beschäftige ich mich hauptsächlich mit meinem Hund, mit dem ich die Hundeschule besuche“, berichtet sie. Beim sogenannten Agility-Training habe der Hund einen Parcours nach bestimmten Regeln zu überwinden. „Dabei müssen Hund und Herrchen eng aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. Man gibt dem Hund durch Kommandos, Anfeuern und Gestik an, wohin es gehen soll“, erklärt Meier.