Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel A-Junioren des SC Hauenstein starten gegen Mitaufsteiger Bingen in die Verbandsliga

Mit diesem Team geht Aufsteiger SC Hauenstein in die Saison 2024/25 in der A-Junioren-Verbandsliga: (hintere Reihe von links) Ko
Mit diesem Team geht Aufsteiger SC Hauenstein in die Saison 2024/25 in der A-Junioren-Verbandsliga: (hintere Reihe von links) Kostas Kapourani, Alex Schmitt, Maxim Lenhardt, Matthias Seibel, Luca Kessler, Joel Reither, Marcel Kustes, Luca Evers, Max Ankener, (mittlere Reihe) Techniktrainer Volker Weinriefer, Torwarttrainer Sven Rothmeier, Co-Trainer Sebastian Busch, Dylan Wenzel, Fidel Schmähling, Janik Muth, Sebastian Goral, Ilias Varsamis, Calvin Kopp, Athletiktrainer Markus Dully, Trainer Alexander Hornung, (sitzend) Giorgios Papadopoulos, Kevin Meurer, Julian Sander, Kosta Petrakoglou, Linus Scheib, Antony Rothmeier, Melvin Klein und Philipp Frank. Es fehlen Louis Glässgen und Teamarzt Joachim Scholl.

Der SC Hauenstein hat dieses Jahr nicht nur mit den Herren, sondern auch mit den A-Junioren den Wiederaufstieg in die Fußball-Verbandsliga geschafft.

„Die U19-Verbandsliga hat sich in den vergangenen Jahren als eine Art ,Wundertüte’ präsentiert, und genauso ist das in dieser Saison auch mit unserer Mannschaft. So richtig wissen wir noch nicht, wo wir mit dieser neu formierten Elf stehen“, sagt der U19-Trainer des Sportclubs, Alexander Hornung. Zum Saisonauftakt am Samstag (Anstoß: 12 Uhr) gastiert Mitaufsteiger Hassia Bingen unter dem Neding. „Das mit der Wundertüte will ich auch erklären“, zielt Hornung zunächst auf diese U19-Verbandsliga ab, aus der sein Team vor zwei Jahren mit 31 Punkten und einem verlorenen Entscheidungsspiel absteigen musste, während es in der vergangenen Runde nur einen Absteiger gab. Der Zweitletzte blieb mit 16 mageren Punkten noch drin.

Dann zu seiner Elf: „Die vergangene Saison in der Landesliga war quasi ein Selbstläufer. Da war aber auch eine über die Jahre in unserem Verein gewachsene Elf unterwegs. Und das ist in der jetzigen Spielrunde nicht mehr so. Die Mannschaft muss sich finden, braucht Zeit, braucht Geduld.“ Es fehlen diese gefestigten Strukturen innerhalb der Mannschaft, und es gehen Neuzugänge auf das Abenteuer Verbandsliga zu, die zuvor Kreisliga, also zwei Ligen darunter, gespielt haben. „So präsentieren sich völlig unterschiedliche Ausbildungs- und Leistungsstände“, verdeutlicht Hornung. Erst die Testspiele gegen Frankenthal und Gäu-Böbingen hätten Aufschlüsse gebracht, mit welcher Startelf das Kerwespiel am Samstag angegangen werden soll, sagt der 46-jährige Ingenieur aus Münchweiler, der im fünften Jahr Nachwuchscoach beim SCH ist.

Zehn Neuzugänge

Wie wichtig diese Nachwuchsarbeit ist, zeigt die Tatsache, dass sechs Spieler, die unter Hornung 2023/24 noch in der U19 gespielt haben, jetzt bei den beiden Hauensteiner Herrenteams dabei sind und „auch in der Verbandsliga immer wieder Einsatzzeiten bekommen“, wie er nicht ohne Stolz anfügt. Hornung: „Es steckt viel Talent in der neuen Mannschaft. Darauf wollen wir aufbauen.“

Dabei helfen sollen der 23-jährige Co-Trainer Sebastian Busch, der als Sportstudent auch neue Trainingselemente einbringt, Torwarttrainer Sven Rothmeier und die beiden Väter ehemaliger Spieler, Volker Weinriefer (Techniktrainer) und Markus Dully (Athletiktrainer). Und natürlich auch die zehn Neuen, die von anderen Vereinen nach Hauenstein wechselten. Mit Antony Rothmeier von Rot-Weiß Pirmasens kam ein zweiter Keeper im jungen Jahrgang (2007) dazu. Max Ankener aus Geiselberg habe, so Hornung, „schon im Probetraining einen starken Eindruck hinterlassen“. Kostas Petrakoglou kam von FK Pirmasens und kann jetzt dabei helfen, die beiden griechischen Stürmer Kostas Kapourani und Ilias Varsamis zu integrieren. Jannik Muth war Kapitän der Landesliga-Elf der SG Bruchweiler, Dylan Wenzel kam vom SV Lemberg. Der mit seiner Schnelligkeit glänzende Kevin Meurer wechselte vom SV Erlenbrunn. In Joel Reither und Fidel Schmähling wollen sich zwei in Frankreich wohnende Nachwuchskicker in der Verbandsliga jenseits der Grenze versuchen. „Beide sind Deutsche, die in Frankreich beim US Oberlauterbach gespielt haben“, präzisiert SCH-Trainer Hornung.

„Wir hoffen auch darauf, dass das Wasgaustadion nach seiner Sanierung endlich freigegeben wird, damit wir auch optimale Trainings- und Spielbedingungen haben“, sagt Hornung. Nach Neuling Bingen folgen die Partien beim FSV Offenbach und gegen Phönix Schifferstadt.

DER VERBANDSLIGAKADER

Torhüter: Antony Rothmeier, Julian Sander

Abwehr: Max Ankener, Marcel Kustes, Maxim Lenhardt, Louis Glässgen, Linus Scheib, Kostas Petrakoglou, Joel Reither, Melvin Klein, Calvin Kopp

Mittelfeld: Dylan Wenzel, Jannik Muth, George Papadopoulos, Luca Evers, Philipp Frank, Matthias Seibel, Fidel Schmähling, Alex Schmitt, Sebastian Goral

Angriff: Kostas Kapourani, Luca Kessler, Kevin Meurer, Ilias Varsamis.

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