Pirmasens 49 Tore sind Schäfer zu wenig

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DAHN. Wer viele Tore sehen möchte, sollte am Sonntag um 15 Uhr im Stadion Pfaffendölle sein. Dort erwartet Aufsteiger FC Dahn Tabellenführer VfB Reichenbach zum Duell der bisher treffsichersten Teams der Fußball-Bezirksliga Westpfalz.

Reichenbach hat nach 13 Spieltagen das beste Torverhältnis (46:15/plus 31) der Liga. In den Partien des Spitzenreiters fallen im Durchschnitt 4,7 Treffer. Öfter getroffen haben bisher nur die 49-mal erfolgreichen Wasgaustädter. Da das Team von Trainer Hans-Werner Schäfer aber auch bereits 32 Gegentreffer kassiert hat, fallen in Partien mit Dahner Beteiligung durchschnittlich 6,2 Tore. Rein statistisch gesehen können sich die Zuschauer folglich am Sonntag auf knapp 5,5 Tore freuen. Trotz der 49 Treffer zeigt sich Dahns Trainer Hans-Werner Schäfer mit der Ausbeute nicht ganz zufrieden. „Bei 49 Toren klingt das vielleicht verrückt, aber teilweise ist unsere Chancenauswertung katastrophal. Denn wir spielen so viele Chancen heraus und müssten daher noch mehr Tore erzielt haben“, erzählt Schäfer. Das sei auch am vergangenen Wochenende beim VfR Kaiserslautern so gewesen. Trotz der 2:3-Niederlage habe sein Team überragend gespielt, hätte „sieben Tore schießen müssen“. Noch zahle seine junge Mannschaft Lehrgeld. Die perfekte Balance zwischen Abwehr und Sturm sei noch nicht ganz gefunden. Das unterscheide Dahn von den Topmannschaften. Mit Reichenbach stellt sich nun die Nummer eins des Tableaus vor. Die Mannschaft habe alles, sei in der Offensive ebenso stark wie in der Defensive, zollt Schäfer dem Gegner Respekt: „Das ist die Hausnummer schlechthin. Reichenbach hat definitiv das technisch beste Team der Liga.“ Seit 2014 ist Benny Früh (157 Oberligaspiele für den SVN Zweibrücken, Borussia Neunkirchen und TuS Hohenecken plus zwei DFB-Pokal-Spiele mit dem SVN) Spielertrainer in Reichenbach, das sich zu Saisonbeginn mit Jonas Jung vom Oberligateam des FK Pirmasens verstärkte. Aber auch mit seinem eigenen Team ist Schäfer weitgehend zufrieden. „Ich habe eine bestimmte Vorstellung von Fußball, und die wird oft auch umgesetzt. Wie wir den Ball laufen lassen und Chancen erarbeiten, ist phasenweise super“, lobt der Coach. Auch deshalb sieht Schäfer seine Elf am Sonntag nicht auf verlorenem Posten: „Auch gegen Reichenbach ist es nicht unmöglich, etwas zu holen. Wir werden unsere Chancen auf alle Fälle bekommen.“ Weiter spielen —Die auf Rang zwölf liegende SG Rieschweiler II erwartet am Sonntag (Anstoß: 13.15 Uhr) die TSG Kaiserslautern und könnte mit einem Heimsieg den Gegner in der Tabelle überholen. —Der SV Hinterweidenthal genießt am Sonntag ab 15 Uhr Heimrecht gegen den TuS Bedesbach-Patersbach. —Der auf dem heimischen Kunstrasen in dieser Saison noch ungeschlagene FC Fehrbach, Tabellenzweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf Reichenbach, ist am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht SG Jettenbach/Eßweiler/Rothselberg klarer Favorit. —Ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) peilt der auf Rang sieben gekletterte TV/SC Hauenstein II gegen den VfR Kaiserslautern den sechsten Sieg in Folge an. |sep

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