Pirmasens
Über 300 Impfungen fallen aus
Dabei wurden schon etliche Südwestpfälzer mit dem Mittel des britisch-schwedische Pharma-Unternehmens gegen das Coronavirus geimpft. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung teilt mit, dass bis Montag, 11 Uhr, 2482 Personen die erste Dosis des Impfstoffs von Astrazeneca erhalten haben. Komplikationen daraufhin sind der Behörde keine bekannt, erklärt der Sprecher der Kreisverwaltung, Thorsten Höh.
Von Dienstag bis Freitag waren diese Woche eigentlich 325 Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca in Pirmasens geplant. Diese Termine wurden oder werden laut Kreisverwaltung von der zentralen Terminvergabestelle abgesagt.
Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das britisch-schwedische Pharma-Unternehmen versichert, dass es „keinerlei Beweis für ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie oder Thrombose“ gebe. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zur weiteren Nutzung des Vakzins. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hält den Nutzen des Corona-Impfstoffs bis zum Abschluss der laufenden Untersuchungen für größer als die Gefahren. Am Donnerstag will die EMA eine Einschätzung zu möglichen Risiken und zur weiteren Verwendung abgeben.