Bockenheim Winzerfest verläuft weitestgehend friedlich

Das Fest endete am Montag mit einem Feuerwerk.
Das Fest endete am Montag mit einem Feuerwerk.

Die Polizei ist nach dem Bockenheimer Winzerfest zufrieden. „Keine polizeilich relevanten Sachverhalte“, meldete Horst Gesell, der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Grünstadt. Den Ersten Kriminalhauptkommissar macht das auch persönlich glücklich, sagt er: „Mich freut es, wenn Menschen friedlich zusammen feiern können.“ Gesell lobte ausdrücklich das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Leiningerland, das mit einer starken Präsenz vor Ort gewesen sei.

Laut Hanns Gauch von der VG-Verwaltung war das Ordnungsamt am Freitag und Samstag jeweils mit 14 Kräften im Einsatz, am Sonntag mit zehn. Die Polizei war Freitag und Samstag mit jeweils fünf Beamten auf dem Festplatz. „Durch die hohe Präsenz wurden viele Streitereien im Keim erstickt“, so Gauch. Am Samstagabend habe es insgesamt zwei Platzverweise gegeben: Einen an eine stark alkoholisierte Frau, die ein Glas durch das Festzelt geworfen habe, einen weiteren Platzverweis erhielt ein 36-jähriger Mann, der in eine von zwei Schlägereien nach Musikende um Mitternacht verwickelt war. Auch was Betrunkene angeht, seien die Zahlen in der Vergangenheit schon höher gewesen: Freitags seien drei Menschen wegen Trunkenheit vom Deutschen Roten Kreuz behandelt worden, samstags zwei, an den anderen Tagen keiner. Übers Fest verteilt erwischte das Ordnungsamt zwölf Wildpinkler, informiert Gauch. Dafür sei jeweils ein Bußgeld von 50 Euro fällig geworden. Darüber hinaus seien noch diverse Strafzettel wegen Falschparkens verteilt worden, ein Auto wurde abgeschleppt.

Auch Uli Keidel, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Bockenheim, ist zufrieden mit der Veranstaltung. Das größte Volksfest im Leiningerland, das in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, feierte sein 80. Jubiläum in einem etwas kleineren Rahmen als sonst. Am Freitag seien rund 2000 Menschen auf dem Fest gewesen, heißt es von der Gemeinde, am Samstag 2200, am Sonntag 1500 und am Montag rund 1000. Insbesondere, dass das Fest sonntags und montags gut besucht war, freut Keidel. Nur der Regen hätte nicht sein müssen.

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