Rheinland-Pfalz Weitere Futterhilfen für geschlossene Tierparks
Auch nach der Rettung des Zoos Neuwied bangen viele coronabedingt geschlossene Tierparks in Rheinland-Pfalz um ihre Existenz – das Land spricht von weiteren finanziellen Futterhilfen. Bislang wurden laut dem Umweltministerium in Mainz „13 Bewilligungen an acht Einrichtungen ausgesprochen und insgesamt 130.190 Euro ausgezahlt“. Weitere Anträge über insgesamt rund 25.000 Euro würden bald bewilligt. „Wir gehen davon aus, dass weitere Anträge in nächster Zeit eingehen werden“, ergänzt das Umweltministerium. Die Möglichkeit der Futterhilfe wurde kürzlich bis Juni 2021 verlängert.
Laut Landesregierung sind auch noch andere staatliche Finanzhilfen für Zoos möglich. Nach deren Aussage ist es allerdings nicht immer einfach, diese überhaupt zu bekommen. Der von der Pleite bedrohte landesweit größte Zoo Neuwied ist kürzlich mit raschen Spenden von Bürgern von insgesamt mehr als 250.000 Euro gerettet worden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kündigte zusätzliche Landes- und Bundesmittel von insgesamt gut 150. 000 Euro für diesen Zoo mit 1800 Tieren und 80 Mitarbeitern an.