Horror-Unfall Was an diesem Donnerstag im Prozess gegen den Jaguar-Fahrer ansteht

Hat den Jaguar-Fahrer vor Gericht gestellt: der Frankenthaler Staatsanwalt Wolfgang Seifert.
Hat den Jaguar-Fahrer vor Gericht gestellt: der Frankenthaler Staatsanwalt Wolfgang Seifert.

Vor dem Landgericht in Frankenthal wird an diesem Donnerstag der Prozess gegen einen 29-Jährigen fortgesetzt, der im September 2020 bei Kirchheim einen Horror-Unfall mit drei Toten verursacht hat. Der Mann war im September 2020 nach dem Besuch eines Weinguts in Weisenheim am Berg mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern in der Stunde über die gewundene Kreisstraße gerast. In einer Kurve krachte er mit seinem 381-PS-Jaguar in einen entgegenkommenden Mitsubishi, in dem deshalb zwei junge Frauen und ein Kleinkind ums Leben kamen.

Hinterbliebene zu Wort kommen lassen

Nach Angaben aus Justizkreisen wollen die Richter an diesem Verhandlungstag die Hinterbliebenen der Opfer zu Wort kommen lassen. Außerdem hoffen sie auf genauere Informationen über einen Zusammenstoß, den der Angeklagte 2015 bei Lampertheim verursacht hatte. Der für das Verfahren zuständige Staatsanwalt hat an einem früheren Verhandlungstag erkennen lassen, dass beide Kollisionen auffällig ähnlich verlaufen sein könnten. Nun soll in Frankenthal ein Gutachter aussagen, der den Fall in Südhessen damals untersucht hat.

Wie der Jaguar-Fahrer eine besonders schwere Strafe vermeiden will: Hier geht es zum ausführlichen Bericht über den ersten Verhandlungstag. Am zweiten Verhandlungstag hat eine Gerichtsmedizinerin erläutert, wie schrecklich die Leichen der Opfer zugerichtet waren. Mehr dazu steht hier.

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