Mainz Waffenkontrollen der Bundespolizei am Mainzer Hauptbahnhof

Unter anderem am Mainzer Hauptbahnhof führt die Bundespolizei Waffenkontrollen durch.
Unter anderem am Mainzer Hauptbahnhof führt die Bundespolizei Waffenkontrollen durch.

Die Bundespolizei hält kommendes Wochenende am Mainzer Hauptbahnhof verstärkt Ausschau nach Waffen oder gefährlichen Gegenständen. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern auf Anfrage mit. Zudem ist eine entsprechende Mitteilung auf Anzeigetafeln an den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt zu lesen. Demnach ist das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen von Freitag, 15 Uhr, bis Sonntag, 20 Uhr, per Allgemeinverfügung verboten. In dieser Zeit werde vermehrt kontrolliert, sagt ein Pressesprecher der Bundespolizei.

Grund für das Aktionswochenende sei der Anstieg der Gewaltdelikte an Bahnhöfen. Dort gebe es laut Polizei eine große Dunkelziffer an mitgeführten Waffen. Die Kontrollen sollen in diesem Gebiet Klarheit verschaffen. Weiter berichtet die Bundespolizei Kaiserslautern, die auch für die Mainzer Bahnhalte zuständig ist, dass man den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt als einen Schwerpunkt in Sachen Straftaten mit Waffen ausgemacht habe.

Kontrollen auch in Saarbrücken und Frankfurt

Im Bereich der Bundespolizeidirektion Koblenz, zu dem die Lauterer Inspektion gehört, gibt es am Wochenende ebenfalls Waffenkontrollen am Hauptbahnhof Saarbrücken, und in Frankfurt. Auch am Bahnhof Fulda wird kontrolliert. Da die meisten Taten an Wochenenden geschähen, sei nun auch ein Wochenende als idealer Zeitpunkt für Kontrollen ausgemacht worden.

Bei einem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung drohe laut Bundespolizei ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie ein Bußgeld. Zudem könnten Platzverweise oder Hausverbote erteilt werden. Ausnahmen gälten für Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Waffen oder gefährliche Gegenstände, wie bestimmte Werkzeuge, mit sich führen müssten. Besondere Ausnahmen können bei der Bundespolizei in Kaiserslautern per E-Mail an bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de beantragt werden.

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