Köln / Mannheim Vergleich mit Stadt Köln: Bilfinger und Partner zahlen Millionen für Archiveinsturz

Beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2003 kamen zwei Menschen ums Leben.
Beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 kamen zwei Menschen ums Leben.

Anscheinend leistet der ehemalige Baukonzern Bilfinger aus Mannheim nun doch finanzielle Entschädigung für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor elf Jahren. Die drei am Bau einer U-Bahnstrecke beteiligten und mutmaßlich für den Einsturz verantwortlichen Firmen zahlen zusammen 600 Millionen Euro. Welche Summe auf die Mannheimer entfällt, blieb am Donnerstag offen. Die gesamte Schadenssumme ist von der Stadt Köln auf 1,3 Milliarden Euro beziffert worden. Der jetzt erzielte Vergleich sehe zudem vor, dass die Firmen die U-Bahnstrecke auf eigene Kosten zu Ende bauen, berichtete Stadtdirektor Stephan Keller am Donnerstag dem Stadtrat. Außerdem errichten die Firmen demnach einen Gedenkraum für die Opfer. Der Vergleich werde dem Stadtrat am 29. Juni präsentiert und er wird darüber abstimmen.

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