Brüssel US-Botschafterin: Kein Zeitplan für Abzug aus Deutschland

Die US-Truppen seien gern in Deutschland, so US-Botschafterin Hutchison. Unser Bild zeigt US-Präsident Trump am 27. Dezember 201
Die US-Truppen seien gern in Deutschland, so US-Botschafterin Hutchison. Unser Bild zeigt US-Präsident Trump am 27. Dezember 2018 bei einem seiner bisher drei Stopps in Ramstein.

US-Präsident Trump hat zwar am Montag bestätigt, dass künftig maximal 25.000 US-Soldaten in Deutschland sein sollen. Konkrete Details gibt es aber noch nicht, auch keinen Zeitplan, sagte am Dienstag die Nato-Botschafterin der USA, Kay Bailey Hutchison. „Keinerlei tatsächliche Planung hat bisher stattgefunden. Ich glaube auch nicht, dass wir irgendeine Zeitschiene hätten“, sagte Hutchison in einer Video-Pressekonferenz mit europäischen Journalisten. „Nichts ist bisher in Stein gemeißelt“, erklärte die Diplomatin und betonte die enge Beziehung der USA zu Deutschland und den anderen Nato-Partnern. „Unsere Beziehung ist stärker denn je.“

Es sei klar, dass Deutschland mehr tun müsse, um das Nato-Ziel bei den Militärausgaben zu erreichen. „Das sagen die Deutschen selber, ob Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer oder auch Kanzlerin Merkel“, so Hutchison. Die USA würden sich auch bei einem Teilabzug nicht von Europa oder Deutschland verabschieden. „Unsere Truppen sind gerne dort“, sagte Hutchison.

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