Speyer Stille Meditation für Grundrechte und gegen Impfpflicht auf dem Domplatz

Bei Nieselregen: einige der Teilnehmer vor dem Dom.
Bei Nieselregen: einige der Teilnehmer vor dem Dom.

Der Speyerer Domplatz ist groß: Darauf können sich rund 60 Teilnehmer einer bei der Stadt angemeldeten Versammlung trotz Corona-Auflagen mit Abstand verteilen. Eine „Schweigemeditation“ war die Form, die eine Gruppe für ihr Treffen am Samstagnachmittag gewählt hatte. Ihr Anliegen: an die Achtung der Grundrechte erinnern. Das hatte natürlich mit den Einschränkungen wegen der Pandemie zu tun, sollte allerdings nicht mit Protesten rechter Gruppen vermischt werden, betonten Teilnehmer. Sie nannten unter anderem die Ablehnung einer Impfpflicht und weiterer Reisebeschränkungen als Stichworte.

Neben Yogamatten, die die Meditation erleichterten, gehörten teilweise Schirme und Kapuzenjacken zur Ausrüstung der Teilnehmer, denn es hatte Regen eingesetzt. Auch die Dom-Treppen und sogar der Domnapf-Überstand wurden als Schutz genutzt. Öffentliche Werbung für ihre Veranstaltung hatte die Initiative nicht machen dürfen, weil diese sonst vom Ordnungsamt als wegen der Pandemie möglicherweise nicht genehmigungsfähige Kundgebung eingeordnet worden wäre. Laut Polizei verlief alles „völlig problemlos“.

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