Bienwald Staus an der Grenze: Worum die Bundespolizei Pendler jetzt bittet

Stau an der Grenze: Eine Stunde lang mussten Pendler laut Bundespolizei am Dienstag warten, wenn sie von Frankreich aus in die P
Stau an der Grenze: Eine Stunde lang mussten Pendler laut Bundespolizei am Dienstag warten, wenn sie von Frankreich aus in die Pfalz wollten.

Dass nach der Corona-Zwangspause jetzt wieder mehr Betriebe die Arbeit aufnehmen, wirkt sich auch an der Grenze zu Frankreich aus: Nun wollen wieder mehr Pendler aus dem Nachbarland in die Pfalz, und deshalb kommt es an den Übergängen zu Staus. Ein Sprecher der Bundespolizei sagt: Im Bienwald mussten Autofahrer am Dienstagmorgen etwa eine Stunde lang warten, ehe sie durchgelassen wurden.

Dokumente schon vorab bereitlegen

Damit das wenigstens etwas zügiger geht, sollen die Betroffenen selbst mithelfen: indem sie ihre Einreisedokumente wie Ausweise und eine Pendlerbescheinigung schon vorab bereithalten. Denn sobald die Fahrer erst herumkruschen oder die Beamten wegen fehlender Dokumente viele Fragen stellen müssen, kostet das zusätzlich Zeit. Außerdem sollen die Pendler darauf achten, dass ihre Autos in einem guten Zustand sind. Denn wenn die Kontrolleure Belege für Mängel am Fahrzeug erspähen, müssen sie ebenfalls genauer nachschauen.

Nur drei Übergänge sind offen

Hintergrund: Um das Coronavirus zu bremsen, hat sich Deutschland weitgehend abgeschottet. Ausländer dürfen nur noch einreisen, wenn sie zum Beispiel Waren transportieren oder zum Arbeitsplatz müssen. Und damit die Bundespolizei das überwachen kann, sind die meisten Übergänge geschlossen. Offen bleiben nur die wichtigsten – in der Pfalz sind das Bienwald, Schweigen sowie Hornbach –, und an denen wird kontrolliert.

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