Rheinland-Pfalz Sommer zu warm und zu trocken
Der Sommer 2020 ist in Rheinland-Pfalz zu warm und zu trocken gewesen. Wie aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Montag hervorgeht, lag das Temperaturmittel bei 18,6 Grad Celsius und damit 2,3 Grad Celsius über dem Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der wärmeren Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die positive Abweichung etwa 1,3 Grad Celsius, sagte ein Meteorologe des DWD-Klimabüros in Essen.
In Rheinland-Pfalz schien die Sonne 653 Stunden, ein Plus von 58 Stunden. Dabei fielen mit 150 Litern pro Quadratmeter 68 Liter weniger Regen als im langjährigen Mittel.
So erfasste die Station Mainz-Lerchenberg im Sommer gerade einmal knapp 75 Liter pro Quadratmeter. Die deutschlandweit höchste Temperatur des Jahres wurde laut DWD am 9. August mit 38,6 Grad Celsius in Trier-Petrisberg gemessen.
Für den gesamten August lag das Temperatur-Mittel bei 20,5 Grad Celsius, nach 2003 war das laut DWD damit der zweitwärmste Wert seit Aufzeichnungsbeginn in Rheinland-Pfalz.