Corona-Krise Rheinland-Pfalz ändert Strategie bei Corona-Tests

Eine Arztin hält einen Abstrichstäbchen im Plasikröhrchen in den Händen.
Eine Arztin hält einen Abstrichstäbchen im Plasikröhrchen in den Händen.

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichenthäler (SPD) hat am Mittwoch bei der Vorstellung der Corona-Lockerungen durch die Landesregierung eine neue Strategie bei Corona-Tests angekündigt. „Zufällige breite Testungen der Bevölkerung“ seien derzeit nicht mehr zielführend. Bei den gegenwärtig niedrigen Neuinfektionen fielen fast alle Tests negativ aus.

Im Mittelpunkt des Konzepts stünden deshalb vor allem Menschen mit erhöhtem Risiko wie Patienten in Krankenhäusern oder Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Das neue Test-Konzept greife aber auch bei anderen Gruppen etwa in Unternehmen, Schulen oder Einrichtungen für Obdachlose.

Menschen ohne Symptome werden getestet

Bätzling-Lichtenthäler sprach auf der Konferenz von „anlassbezogenen Populationstestungen“. Bei einer Neuinfektion werde das gesamte Umfeld getestet, auch wenn diese Personen keine Symptome zeigten. Man wolle damit einen erneuten Anstieg der Infektionen mit dem SARS-Cov19-Virus frühestmöglich erkennen.

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