Handball Rhein-Neckar Löwen heiß auf bevorstehende Bundesliga-Saison
Vor ihrem Start in die Handball-Bundesliga am Sonntag, 4. Oktober, gegen den TVB Stuttgart (16 Uhr) haben die Rhein-Neckar Löwen am Montag die RHEINPFALZ-Redaktion in Ludwigshafen besucht. Wie es bei anderen Sportmannschaften auch der Fall ist, hat die Corona-Pandemie die Löwen vor einige Herausforderungen gestellt. Die Zuschauer in der Halle fehlen zunächst, der Terminplan ist enger getaktet als sonst. „Wir sind trotzdem heiß darauf, dass es jetzt losgeht“, sagte Kapitän Uwe Gensheimer. „Belastung ist im Handball immer ein Thema, das sollte man nicht zu sehr in die Köpfe lassen.“ Löwen-Sportchef Oliver Roggisch zeigte sich davon überzeugt, dass die kommende Saison für keine Mannschaft normal werde: „Wir können stolz darauf sein, wie wir das alles bis jetzt gemeistert haben. Bei uns zieht jeder mit.“
Martin Schwalb: „Wir brauchen den Wettkampf“
Konditionell sei die Mannschaft bei 100 Prozent. Die Wettkampfhärte sei es, die man sich erst wieder erarbeiten müsse. „Da haben wir in den letzten Monaten wenig Erfahrung gemacht, deswegen brauchen wir den Wettkampf“, sagte Trainer Martin Schwalb beim Redaktionsbesuch. „Man merkt jedenfalls, dass wir langsam ein gemeinsames Bild hinbekommen. Ich bin hoffnungsfroh.“ Fest steht, dass das erste Saison-Heimspiel gegen Stuttgart wie auch das Rückspiel der letzten Euro-League-Quali-Runde am Dienstag gegen TTH Holstebro (18.45 Uhr) ohne Zuschauer bestritten werden.
Die geänderte Corona-Verordnung habe es auf die Schnelle nicht zugelassen, dass die Spiele mit Zuschauern hätten ausgetragen werden können, sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. „Uns allen ist klar, dass der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle steht. Nach diesen beiden Heimspielen haben wir hoffentlich eine Lösung gefunden.“