Drehenthalerhof Pressetermin von Umweltministerin Eder mit umstrittener Baufirma wirft Fragen auf

Pressetermin mit Nachwirkung: Landesministerin Katrin Eder (Mitte links) und die Mainzer Umweltbürgermeisterin Janina Steinkrüge
Pressetermin mit Nachwirkung: Landesministerin Katrin Eder (Mitte links) und die Mainzer Umweltbürgermeisterin Janina Steinkrüger beim Spatenstich mit Mitarbeitern eines Ingenieurbüros und der Stadt.

Nach einem Pressetermin mit einer umstrittenen Baufirma aus dem Kreis Kaiserslautern in ihrer Heimatstadt Mainz muss sich Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) kritischen Fragen stellen. Mitte Oktober eröffnete die Ministerin im Mainzer Stadtteil Finthen bei einem Spatenstich die Bauarbeiten für die Renaturierung eines Bachlaufes. Eine der beteiligten Baufirmen wirbt nun im Nachgang des Termins auf ihrer Facebookseite mit einem Imagefilm, den die Stadt Mainz produziert hat und in dem auch die Ministerin zu sehen ist. Problematisch dabei: Es ist ausgerechnet jene Baufirma, die in den vergangenen Jahren durch ihre illegalen Entsorgungspraktiken in den Otterberger Ortsteilen Drehenthalerhof und Weinbrunnerhof bekannt wurde. Dem Umweltministerium sollte die Firma schon länger bekannt sein. Schließlich haben unter anderem Mitarbeiter von Landesforsten immer wieder auf Umweltdelikte aufmerksam gemacht. Auf die Verbindung angesprochen, gab sich die Umweltministerin unwissend.

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