Radsport Pfälzer Radprofi Niklas Märkl bringt den 1. FC Kaiserslautern zur Tour de France

Niklas Märkl.
Niklas Märkl.

Mit dem Ausgang der 17. Etappe der Tour de France hatten die pfälzischen Radprofis Pascal Ackermann und Niklas Märkl nichts zu tun. Einen Kilometer vor dem Ziel in Valence kam es auf der regennassen und rutschigen Straße zu einem Sturz, der das Hauptfeld auseinanderriss und den großen Massensprint verhinderte. Sprinter Ackermann vom Team Israel-Premier Tech kam als 129. ins Ziel, der Minfelder muss weiter auf seinen erhofften Etappensieg warten. Wenn es noch eine Chance gibt, dann wohl beim Schlussabschnitt am Sonntag, der in Paris endet.

Der Queidersbacher Märkl (Team Picnic PostNL) überquerte die Ziellinie als 92. – und brachte im anschließenden TV-Interview prompt den 1. FC Kaiserslautern ins Spiel – denn auch für die kommenden beiden Etappen durch Alpen ist die Wettervorhersage dürftig: nass und kalt soll es werden. „Da wo ich herkomme, die Fußballmannschaft dort, der FCK, hat immer am besten gespielt, wenn es geregnet hat“, sagte Märkl: „Fritz-Walter-Wetter sagt man dazu.“ Völlig durchnässt stand er im Ziehbereich am ARD-Mikrofon und stellte fest: „Mit kaltem Wetter und Regen habe ich also keine Probleme.“ Nur, dass die Fahrer nun nicht den Betzenberg hinaufstrampeln müssen – sondern die Giganten der Alpen bewältigen werden. Am Donnerstag steht die Königsetappe der diesjährigen Tour an, es geht über knapp 5500 Höhenmeter.

x