Speyer Obduktionsergebnis: Erstochene Frau ist verblutet

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[aktualisiert: 12.10 Uhr] Die bei einer Messerattacke am Freitag in Speyer getötete Frau ist innerlich und äußerlich verblutet. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben, teilten die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Mittwoch mit. Kopf und Hals der 23-Jährigen sowie ihre Brust und Arme seien mit zahlreichen Schnitt- und Stichverletzungen versehen gewesen. Der Tat verdächtigt wird der 22-jährige Lebensgefährte des Opfers. Beide stammen in Rumänien und waren von dort nach Speyer gereist, um auf dem Weihnachtsmarkt zu arbeiten. In der gemeinsamen Wohnung war die Frau dann am Freitagnachmittag erstochen worden.

Der 22-Jährige erlitt ebenfalls schwere Schnitt- und Stichverletzungen. Woher diese stammen, sei eine „zentrale Frage“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber auf Anfrage. Das müsse aber noch ermittelt werden. Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte, dass eine weitere Person beteiligt gewesen sei. Der Mann ließ sich am Tatort in der Speyerer Altstadt widerstandslos festnehmen und ist derzeit in einem Krankenhaus, wo er bewacht wird. Bisher schwieg er den Angaben zufolge zu der Messerattacke.

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