Römerberg Nach Amokfahrt in Mannheim: Fasnachtsumzug in Mechtersheim findet statt

Dieses Bild soll es auch am Fasnachtsdienstag 2025 in Mechtersheim geben: Narren auf den Straßen.
Dieses Bild soll es auch am Fasnachtsdienstag 2025 in Mechtersheim geben: Narren auf den Straßen.

Die Ortsgemeinde Römerberg und das Ortskartell halten am Fasnachtsumzug in Mechtersheim fest. Zwischen 35 und 40 Zugnummern werden am Fasnachtsdienstag, 4. März, wie geplant ab 14.11 Uhr durch die Straßen ziehen. Es werden zwischen 5000 und 7000 Besucher erwartet. „Wir haben alles für eine sichere Veranstaltung getan“, sagt Römerbergs Ortsbürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) am Montagnachmittag auf RHEINPFALZ-Anfrage.

Nach der Amokfahrt in der Mannheimer Innenstadt wurden vereinzelt Fasnachtsumzüge, zum Beispiel in Mutterstadt, abgesagt. In Römerberg sei eine Absage kein Thema, sagt Hoffmann, den die Nachricht aus Mannheim beim Rathaussturm der Narren im Zehnthaus erreicht hat. Die Tat in Mannheim sei nicht auf einem Fasnachtsumzug passiert, sondern in einer offenen Fußgängerzone, verdeutlicht der Römerberger Ortsbürgermeister und führt dann aus, was die Gemeinde und das Ortskartell alles für die Sicherheit der Zuschauer im Vorfeld getan haben.

Die Ortsdurchfahrt sei ab der Mittagszeit gesperrt. Mobile Zufahrtssperren, die die Stadt Speyer der Verbandsgemeinde ausgeliehen hat, werden ab 13 Uhr an allen Hauptzufahrtspunkten zur Zugstrecke vom Bauhof installiert. Nur Rettungskräfte könnten die Sperren passieren, informiert Hoffmann. Der Bereich rund um das Feuerwehrgerätehaus in der Mechtersheimer Ortsmitte sei für die Straßenfasnacht nach dem Umzug ebenfalls gesichert. „Die Tat von Mannheim macht uns genauso betroffen. Aber was sollen wir tun? Wenn jemand anderen Menschen Schaden zufügen will, findet er einen Weg“, sagt Hoffmann und versichert noch einmal, dass vonseiten der Behörden alles getan worden sei, um die Zugstrecke vor nicht zufahrtsberechtigten Fahrzeugen zu sichern.

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