Rezept Markklößchen wie bei Oma
Landrau Ulrike Meisel zeigt uns, wie sie Markklößchen für eine Sonntagssuppe zubereitet.
Zutaten:
80 g Rindermark (ca. 3 Markknochen)
1 Ei
60 – 80 g Semmelbrösel (Weckmehl)
1 TL Öl
½ kleine Zwiebel
1 Stängel Petersilie
Salz
Pfeffer
Muskat
Brühe zum Garen und Servieren der Klößchen.
Zubereitung.
Markknochen abwaschen. Mark in eine Schüssel drücken.
Für das Vorbereiten des Rindermarks zur Weiterverarbeitung gibt es 2 Varianten:
Das Mark grob zerkleinern, in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auslassen. Das flüssige Fett durch ein Sieb geben und erkalten lassen.
oder
das Mark mit wenigen Esslöffeln kaltem Wasser kneten, bis es weiß ist. Gegebenenfalls das Wasser zwei bis drei Mal erneuern.
Die Zwiebel schälen, sehr fein würfeln. Petersilie waschen und ebenfalls sehr fein schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze in circa 5 Minuten glasig dünsten, Petersilie dazugeben und kurz mitdünsten. Zwiebeln und Petersilie abkühlen lassen.
Rindermark mit den Schneebesen des Handrührers schaumig rühren, das Ei, die Zwiebelmasse, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss untermengen, bis eine homogene Masse entsteht.
Die Markklößchenmasse circa 15 Minuten ruhen/quellen lassen.
Einen kirschgroßen Probekloß formen und in wenig Brühe circa 5 Minuten garziehen lassen, nicht kochen.
Nun die restliche Masse zu kirschgroßen Klößchen rollen/formen und in ausreichend kochende Brühe geben, Topf vom Herd ziehen, beziehungsweise Herdplatte ausschalten und für circa 5 Minuten garziehen lassen. Markklößchen in der Brühe servieren oder in einer anderen Suppe als Einlage verwenden.
Tipp:
Klößchen lassen sich vegetarisch auch mit Butter zubereiten. Hier entfällt das Kneten mit kaltem Wasser. Passen auch gut als Einlage in Grünkern(mehl)suppe.
Die „leeren“ Markknochen eignen sich sehr gut als Suppengrundlage für eine Brühe.
Fällt der Probekloß auseinander, gegebenenfalls ein Ei, 1 EL Wasser oder weitere Semmelbrösel dazu geben, bis die Bindung stimmt; oder im Dampf garen und nicht in Flüssigkeit.