Rheinland-Pfalz Leerstand in Studierendenwohnheimen wegen Corona-Krise
Durch die veränderten Studienbedingungen während der Corona-Krise haben die Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz mit Leerstand in ihren Wohnheimen zu kämpfen. „Durch die Corona-Pandemie haben viele, insbesondere internationale Studierende ihr Studium in Mainz nicht aufnehmen können“, sagte Thomas Kohn-Ade, Geschäftsführer des Studierendenwerks Mainz. „Dadurch kam es zu Leerständen in unseren Wohnheimen, die wir durch die Öffnung für Nicht-Studierende zu kompensieren versucht haben, was teilweise auch gelungen ist.“
Das sei nicht ohne Folgen für das Studierendenwerk. „Die Corona-Krise hat Alltag und Perspektiven der Studierenden erheblich verändert und damit auch alle Arbeitsbereiche des Studierendenwerks Mainz“, sagte Kohn-Ade. „Die für unseren finanziellen Fortbestand wichtigsten Bereiche Wohnen und Hochschulgastronomie sind davon stark betroffen.“
Auch in anderen Uni-Städten hinterlässt die Corona-Krise Spuren. „Wir mussten für das Wintersemester mit einem Leerstand von circa 40 Prozent der Zimmer rechnen, da `digitale Studierende´keine Zimmer mehr mieten“, sagte ein Sprecher des Studierendenwerks Vorderpfalz, das Wohnheime in Landau, Ludwigshafen, Worms und Germersheim betreibt. Daran werde sich voraussichtlich bis März 2021 nichts ändern.