Zweibrücken Kind wirft Erdklumpen auf A8 bei Zweibrücken
Weil es Erdklumpen auf die Autobahn geworfen hat, hätte ein Kind am Dienstag bei Zweibrücken fast einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilt, hatten zwei Autofahrer gegen 17.20 über Notruf gemeldet, dass Kinder Gegenstände von einer Fußgängerbrücke auf die A8 nahe der Ausfahrt Contwig werfen würden. Um die Gefahr für Autofahrer zu verringern, rückte eine Streife der Polizei aus, um den Verkehr auf der Autobahn zu verlangsamen. Ein zweites Team der Polizei traf auf der Autobahnbrücke zwei Frauen und vier Kinder an, die dort eine Pause von ihrer Radtour eingelegt hatten.
Windschutzscheibe beschädigt
Laut Polizei stellte sich heraus, dass eines der Kinder – ein Achtjähriger – möglicherweise unbemerkt von den Frauen Gras mit Erdklumpen ausgerissen und diese auf die Autobahn geworfen hatte. Einer der Klumpen landete auf der Windschutzscheibe eines 58-jährigen Autofahrers. Dieser verriss nach Polizeiangaben vor Schreck das Lenkrad und geriet mit seinem Wagen zum Teil auf die Überholspur, auf der sich gerade ein weiteres Fahrzeug näherte. Zum Unfall kam es nicht, verletzt wurde ebenfalls niemand. Die Windschutzscheibe des Wagens des 58-Jährigen wurde durch den Erdklumpen leicht beschädigt.
Die Polizeiinspektion Zweibrücken bittet etwaige weitere Geschädigte, die am Dienstag, 19. Mai, zwischen 17.15 und 17.30 Uhr auf der A8 in Höhe der Ausfahrt Contwig/Flughafen Zweibrücken in Richtung Pirmasens unterwegs waren, sich zu melden: Telefon 06332/9760 oder per E-Mail an pizweibruecken@polizei.rlp.de.