Ramstein Katastrophe von Ramstein: ARD zeigt Spielfilm

Familie Kleiber (Jens Kipper (l-r), Niklas Geiling, Alina Stiegler und Hannes Linder) kurz vor dem dem Unglück in einer Szene au
Familie Kleiber (Jens Kipper (l-r), Niklas Geiling, Alina Stiegler und Hannes Linder) kurz vor dem dem Unglück in einer Szene aus »Ramstein - Das durchstoßene Herz«.

Der 28. August 1988 soll für Besucher einer Flugshow ein Volksfest sein - und endet katastrophal. 34 Jahre später nähert sich ein Film dem traumatischen Ereignis. Der SWR-Spielfilm „Ramstein – Das durchstoßene Herz“ erzählt 34 Jahre nach dem Flugtagunglück von den Schicksalen der Opfer und ihrer Familien, aber auch von der teils mangelhaften Aufarbeitung der Unglücksursachen sowie über damals getroffene Fehlentscheidungen. Regie führte Kai Wessel, das Drehbuch stammt von Holger Karsten Schmidt. Vor der Kamera stehen unter anderem Elisa Schlott, Jan Krauter, Trystan Pütter und Max Hubacher. Gedreht wurde in Belgien.

Am Mittwochabend läuft der Spielfilm um 20.15 Uhr im Ersten. Außerdem ist er über die ARD-Mediathek drei Monate lang verfügbar. Bereits im Sommer wurde der gut 90-minütige Film auf den Filmfestspielen in Ludwigshafen gezeigt.

Für das Filmprojekt haben sich die Macher an echten Schicksalen orientiert. So sind die vorkommenden Figuren von realen Peronen inspiriert. Auch die RHEINPFALZ hat die ganze Geschichte rund um die Katastrophe beim Flugtag 1988 in diesem Jahr aufgearbeitet – nicht visuell, aber auditiv. Redakteurin Rebecca Singer hat in einem in ihrem siebenteiligen Podcast „Die Katastrophe von Ramstein“ mit Überlebenden, Hinterbliebenen und Helfern gesprochen. Was ist damals passiert, welche Fehler wurden im Rettungswesen gemacht und wie ist es den Opfern ergangen? Außerdem geht der Podcast auch auf die Frage der Schuldzuweisung ein und beschäftigt sich damit, welche Auswirkungen das Unglück noch heute auf die Opfer und die Gesellschaft hat. Alles Folgen gibt es überall, wo es Podcast gibt.

Alle Artikel zum Podcast „Die Katastrophe von Ramstein“ gibt’s hier.

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