1. FC Kaiserslautern Köln gewinnt in Nürnberg: Direkter Aufstieg des FCK (fast) unmöglich
Der 1. FC Köln hat drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen in der Zweiten Fußball-Bundesliga eingefahren. Nach dem 2:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg am Freitagabend steht der „Effzeh“ vorübergehend an der Tabellenspitze. Der Hamburger SV kann am Samstagabend aber noch vorbeiziehen.
Der Sieg der Kölner hat auch Auswirkungen auf den 1. FC Kaiserslautern. Denn nun ist ein direkter Aufstieg der Roten Teufel beinahe unmöglich. Denn die „Geißböcke“ sind auf acht Punkte enteilt – bei zwei noch ausstehenden Spielen unerreichbar. Um mit dem HSV auf Rang zwei nach Punkten gleichzuziehen, müsste der FCK seine beiden letzten Saisonspiele gegen Darmstadt (Sonntag, 13.30 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) und in der Folgewoche in Köln (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) gewinnen. Der HSV müsste beide Spiele verlieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Hamburger das deutlich bessere Torverhältnis (plus 30) haben, als der FCK (plus vier). Die Roten Teufel müssten in zwei Spielen also 26 Tore mehr erzielen als die Rothosen – quasi unmöglich.
Der Aufstieg in die Bundesliga ist für die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht damit realistischerweise nur noch über die Relegation möglich. Der dafür nötige dritte Rang wird von der SV Elversberg belegt. Die Saarländer haben – ebenso wie der SC Paderborn auf dem vierten Platz – zwei Punkte Vorsprung auf den FCK. Auf den Plätzen fünf und sechs folgen der 1. FC Magdeburg und Fortuna Düsseldorf. Beide sind punktgleich mit dem FCK, haben jedoch das knapp (Düsseldorf) und das deutlich (Magdeburg) bessere Torverhältnis.
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