Pfalz-Ticker Ja zur Batteriematerialien-Fabrik: BASF steigt groß in E-Mobilität ein
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat jetzt die seit über einem Jahr erwartete Entscheidung zum Bau einer Fabrik zur Herstellung von Batteriematerialien im brandenburgischen Schwarzheide bekannt gegeben.
Investition von 200 Millionen Euro
Die Investition, die nach RHEINPFALZ-Informationen bei 200 Millionen Euro liegt, sei Teil eines mehrstufigen Projektplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge, teilte die BASF am Mittwoch mit. Die neue Anlage werde Kathodenmaterialien mit einer Anfangskapazität produzieren, die eine Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr mit BASF-Batteriematerialien ermöglicht. „Innovative Kathodenmaterialien von BASF steigern die Leistung von Batterien und fördern somit den Erfolg einer klimafreundlichen Mobilität“, so der Ludwigshafener Konzern.
Gut 150 neue Jobs
Am BASF-Standort Schwarzheide werden durch die Investition über 150 Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Technik und Logistik entstehen. Die Batteriematerialien-Forschung ist in Ludwigshafen angesiedelt.