Mainz / Washington Innenministerium noch ohne konkrete Information zu US-Truppenabzug

Mehr als die Hälfte der US-Soldaten in Deutschland ist in Rheinland-Pfalz stationiert.
Mehr als die Hälfte der US-Soldaten in Deutschland ist in Rheinland-Pfalz stationiert.

Nach der offiziellen Bestätigung eines geplanten Abzugs von US-Truppen aus Rheinland-Pfalz hat das Innenministerium in Mainz keine Informationen zu möglichen Auswirkungen auf Standorte in der Pfalz oder in der Eifel. „Wie konkret diese Pläne sind und ob davon rheinland-pfälzische Standorte betroffen sind, lässt sich zurzeit nicht sagen“, erklärte am Dienstag ein Sprecher des Ministeriums. „Wir haben bislang nur Informationen aus den Medien.“

Fragen & Antworten zu US-Streitkräften in den USA

An dieser Stelle finden Sie Kartenmaterial von Google Maps.

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US-Präsident Donald Trump sagte am Montag in Washington, die Anzahl der US-Soldaten in Deutschland werde auf 25.000 reduziert. Derzeit sind rund 34.500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Trump sprach von 52.000 Soldaten. In dieser Zahl dürften rund 17.000 amerikanische Zivilbeschäftigte im Dienst der US-Streitkräfte enthalten sein. Zur Begründung sagte Trump, die Bundesregierung weigere sich, Verteidigungsausgaben in einem Maße zu erhöhen, die das selbstgesteckte Nato-Ziel erreichen würden.

In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben des Mainzer Innenministeriums rund 18.500 US-Soldaten stationiert, also mehr als die Hälfte der US-Truppenpräsenz in Deutschland. Mit rund 3300 Mitarbeitern gibt es in Landstuhl das größte Militärhospital der US-Streitkräfte außerhalb der USA. Der Stützpunkt Ramstein gilt als das wichtigste US-Drehkreuz in Europa. Zudem beschäftigen die US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz rund 7200 deutsche Zivilangestellte.

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