Wirtschaft Industrie-Produktion in Rheinland-Pfalz bricht ein

Bei der rheinland-pfälzischen Chemieindustrie hielt sich das Minus bei der Produktion mit 5,6 Prozent noch vergleichsweise in Gr
Bei der rheinland-pfälzischen Chemieindustrie hielt sich das Minus bei der Produktion mit 5,6 Prozent noch vergleichsweise in Grenzen. Das Foto zeigt Anlagen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen.

Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in der Produktionsbilanz der rheinland-pfälzischen Industrie für das vergangene Jahr hinterlassen. Die Produktion brach um elf Prozent ein, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mitteilte. Die Industrie sei von der Pandemie „massiv“ in Mitleidenschaft gezogen worden, bilanzierte die Behörde.

Besonders betroffen waren Kraftwagenteile mit einem Produktionsrückgang von fast einem Viertel und der Maschinenbau mit einem Minus von 14 Prozent. Bei der Chemieindustrie hielt sich das Minus mit 5,6 Prozent noch vergleichsweise in Grenzen. Zuletzt, im Dezember 2020, zeigte die Kurve wieder etwas nach oben. Hier wuchs die Produktion zum Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt zumindest wieder um 0,8 Prozent. Allerdings lag der Wert noch unter dem Vorkrisenniveau, konkret um 1,1 Prozent unter dem von Februar 2020 – also vor der Pandemie.

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