Arbeitsmarkt Im Januar deutlich mehr Menschen ohne Job

Corona-Pandemie hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt.
Corona-Pandemie hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist im Januar deutlich gestiegen. Allerdings nicht so sehr wie in Corona-Zeiten vielleicht befürchtet, sagte eine Sprecherin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken. „Das Instrument der Kurzarbeit greift, die Firmen versuchen ihre Mitarbeiter mit ihrem Know-how zu halten“, ergänzte sie mit Blick auf den Fachkräftemangel in etlichen Branchen.

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Nach Mitteilung der Regionaldirektion vom Freitag waren 125.700 Frauen und Männer im Januar in Rheinland-Pfalz arbeitslos, 9800 oder 8,5 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 18.800 Arbeitslose mehr gezählt. Das war ein Plus von 17,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 5,6 Prozent – nach 5,1 Prozent im Dezember 2020 und 4,7 Prozent im Januar 2020.

Walter Hüther, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sprach von einer üblichen Zunahme der Erwerbslosigkeit im Januar in Rheinland-Pfalz: „Im Vergleich zu den Vorjahren fällt dieser saisonal bedingte Anstieg sogar geringer aus.“

Bundesweit hat sich die Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland im Januar deutlich um 193.000 auf 2,9 Millionen erhöht. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres waren damit 475.000 Menschen mehr ohne Job, teilte die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Dezember um 0,4 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

BA-Chef Detlef Scheele erklärte, der Arbeitsmarkt zeige sich „alles in allem weiter in einer robusten Verfassung“. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie „hinterlassen aber Spuren“.

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