Coronavirus Im Donnersbergkreis soll Transparenz zu Impfresten herrschen
Der Donnersbergkreis möchte bei seinem Impfzentrum einen neuen Weg gehen: Noch Anfang März soll eine Stelle eingerichtet werden, die sich ausschließlich um die Impfreste kümmert, die am Abend anfallen. Der Mitarbeiter des Impfzentrums soll auf berechtigte Gruppen zugehen und Impfwillige erfassen, die kurzfristig verfügbar sind.
Auch die Dokumentation fällt in den Aufgabenbereich: Wöchentlich soll der Kreisverwaltung sowie der Öffentlichkeit dargelegt werden, wie viele Restdosen angefallen sind und was mit ihnen passiert ist. Das haben Landrat Rainer Guth und Impfzentrum-Koordinator Christian Rossel am Dienstag angekündigt. Es ist eine Reaktion auf die öffentliche Diskussion um die Verwendung von Impfresten, die sich entsponnen hat, nachdem Guth der RHEINPFALZ bestätigt hatte, dass er und zwei seiner Beigeordneten schon am 5. Januar aus solchen Restbeständen geimpft worden waren.
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