Ludwigshafen Hochstraße Nord wird auf Schäden untersucht

Die roten Fangnetze werden gesäubert.
Die roten Fangnetze werden gesäubert.

Die Hochstraße Nord ist marode. Damit die 1,8 Kilometer lange Trasse bis zum Abriss durchhält, werden die einzelnen Bauwerke kontrolliert. Auch die roten Fangnetze werden geprüft. Sie sollen verhindern, dass Betonbrocken herabstürzen und Schäden anrichten. Deswegen kommt es zu Sperrungen.

Nach Angaben der Stadt werden diese Woche im Bereich des Warenhofs auf der Rückseite des Rathaus-Centers die roten Fangnetze untersucht, die vor zehn Jahren angebracht und vor drei Jahren erneuert wurden. Die Netze im Bereich des Warenhofs West hängen wegen Ablagerungen stark durch und sollen nun am Donnerstag, 27., und Freitag, 28. Januar, gesäubert werden. Dafür ist ein Hubsteiger im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen werden die darunterliegenden Parkplätze der Stadtverwaltung zeitweise gesperrt.

Am Donnerstag, 3. Februar, werden dann die Hohlkästen der Hochstraße Nord im Bereich der Heinigstraße untersucht. Dafür wird von 9 bis zirka 14 Uhr die Abfahrt Heinigstraße sowie die Auffahrt von der Heinigstraße auf die B44 in Fahrtrichtung Dürkheim gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Am Freitag, 4. Februar, sollen Teile der Hochstraßenbrückenkonstruktion über den Parkplätzen „Jaegerstraße“ und „Messplatz“ untersucht werden. Dafür wird zeitweise die Zufahrt zum Parkplatz „Messplatz“ von der Sumgaitallee aus gesperrt. Es werden daher weniger Parkplätze zur Verfügung stehen, so die Stadt.

Bei der regelmäßigen Hauptuntersuchung werden mehr als 29.000 Quadratmeter Betonflächen untersucht und Schäden markiert, die dann im Nachgang repariert werden sollen. Damit die Hochstraße Nord bis zu ihrem planmäßigen Abriss weiter von Autos befahren werden kann, prüft ein Ingenieurbüro im Auftrag der Stadt das Bauwerk unter anderem auf Stand- und Verkehrssicherheit.

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