Lambrecht / Rodalben Gleich zwei Mal Luchsnachwuchs im Pfälzerwald dokumentiert
Gute Neuigkeiten aus dem Pfälzerwald: Es gibt wieder Luchsnachwuchs. Wie das in Trippstadt ansässige Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) vermeldet, konnten in den vergangenen Wochen gleich zwei Jungtiere entdeckt werden. Der erste Nachweis stammt aus der Verbandsgemeinde Lambrecht (Kreis Bad Dürkheim). Dort wurde am 8. Juli ein Luchsjunges durch eine Videoaufnahme dokumentiert. Das Muttertier sei nicht bekannt. Eine zweite Aufnahme stammt aus der Verbandsgemeinde Rodalben (Kreis Südwestpfalz). Dort tappte am 6. August die Luchsin „B2032“ mit einem Jungtier in eine Fotofalle des Kluwo. Die Experten gehen davon aus, dass es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ nicht um dasselbe Tier wie in Lambrecht handele.
Bereits im vergangenen Jahr konnten die Experten des Kluwo Nachwuchs bei den Luchsen im Pfälzerwald vermelden, die erst seit 2016 dort wieder leben. Insgesamt 20 Tiere aus der Schweiz und Slowakei wurden in Folge des Luchs-Wiederansiedlungsprojektes Pfälzerwald in der Region ausgewildert. Von den ursprünglich ausgesetzten Luchsen leben im Pfälzerwald noch fünf Tiere – Alfi, Rumo, Wrano, Gaupa und Tarda. Der Rest seien bereits Nachkommen aus den vergangenen Jahren.
