Landstuhl Getöteter Zugbegleiter: Verdächtiger wurde zuvor aus anderem Zug verwiesen

Der Bahnhof in Kaiserslautern.
Der Bahnhof in Kaiserslautern.

Der 26-jährige Mann, der am Montag vergangener Woche in Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) einen 36-jährigen Zugbegleiter tödlich verletzt haben soll, ist wenige Stunden zuvor in Kaiserslautern von der Bundespolizei aus einem aus Frankreich kommenden TGV geholt worden. Diese Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion in Koblenz gegenüber der RHEINPFALZ. Zu weiteren Details wollte sie sich nicht äußern. Der griechische Staatsbürger soll nach Informationen des „Spiegel“ um 11.50 Uhr in Kaiserslautern aus dem Schnellzug geholt worden sein, weil er gegen eine Tür getreten habe. Zugbegleiter hätten daraufhin die Behörden informiert, schreibt der Spiegel. Da der Mann eine Fahrkarte gehabt habe und die Tür nicht beschädigt worden sei, sei der Vorgang für ihn ohne strafrechtliche Folgen geblieben. Am selben Tag wurde er gegen 17.45 Uhr im Regionalexpress in der Nähe von Landstuhl von Zugbegleiter Serkan C. aus Ludwigshafen kontrolliert, der ihn des Zuges verweisen wollte, weil er ohne Fahrschein unterwegs war. Der Grieche attackierte den Bahn-Mitarbeiter daraufhin mit Faustschlägen. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken äußerte sich am Dienstag nicht zu weitergehenden Fragen, etwa zum Bewegungsprofil oder zum Zustand des Verdächtigen am Tattag, und begründete dies mit den laufenden Ermittlungen.

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