FCK Götze fehlt Roten Teufeln zum Hinrundenabschluss
Der Trainer gesperrt und von der Seitenlinie verbannt, keine Zuschauer, Celsius-Grade um den Gefrierpunkt: Drittligist 1. FC Kaiserslautern gastiert im Hinrundenfinale am Freitag (ab 19 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) nicht unter den besten Voraussetzungen bei Türkgücü München. Die Tabelle allerdings verleiht den Roten Teufeln eine Extraportion Anreiz: Gewinnen sie mit mehr als einem Tor Differenz, rücken sie zumindest bis Samstagnachmittag auf Rang zwei vor. Der Gastgeber hingegen will die eigene Sieglosdürre beenden: Seit sechs Partien warten die Münchener auf einen Erfolg, sie stehen als 16. hauchzart über jenen Plätzen, die am Rundenende den Abstieg nach sich ziehen.
Marco Antwerpen darf ob seiner Gelbsperre eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach der Partie nicht bei seiner Mannschaft sein. „Keine schöne Sache“, sagt der Trainer des FCK, der die coronabedingte Absenz der Fans ebenso bedauert: „Das ist sehr, sehr schade. Wir hätten das nächste Heimspiel gehabt und das sehr genossen.“ Außer den schon länger fehlenden Lucas Röser, Anas Bakhat und Anil Gözütok wird im Münchener Olympiastadion auch Felix Götze nicht mitwirken können. Ursächlich dafür sind Rückenprobleme, die Antwerpen noch nicht näher zu definieren vermag. Weitere Untersuchungen müssten am Wochenende erfolgen. „Ich weiß nicht, wie schnell wir das wieder in den Griff bekommen“, sagt der Trainer.
Das klare Ziel: drei Punkte
Türkgücü München hat mit Petr Ruman und Peter Hyballa schon zwei Übungsleiter in dieser Saison verschlissen. Zum dritten Mal in Folge wird die Mannschaft von Alper Kayabunar interimistisch betreut. Antwerpen ist froh darüber, dass Türkgücü nicht auf die Schnelle den nächsten Cheftrainer inthronisiert hat: „So haben wir uns in zwei Spielen einen guten Eindruck verschaffen können. Wir wissen, auf was wir uns einstellen müssen.“ Vor allem auf eine passable defensive Grundordnung.
Ob Türkgücüs prekäre Tabellenlage für den FCK eine besondere Gefahr birgt, vermag Antwerpen nicht abzuschätzen: „Manchmal ist es auch so, dass man dann nicht gerade seine beste Leistung bringt. Das haben wir selbst ja auch schon erfahren.“
Das Ziel des FCK steht außer Frage: Er will „ein richtig gutes Gesicht“ zeigen – und drei Punkte auf das Konto bugsieren. Zum ausführlichen Vorbericht
