1. FC Kaiserslautern FCK zittert sich gegen Fürth zum Sieg

Eigentlich Teamkollegen, am Samstag aber Gegner: Naatan Skyttä (rechts) und der an Fürth verliehene Jan Elvedi.
Eigentlich Teamkollegen, am Samstag aber Gegner: Naatan Skyttä (rechts) und der an Fürth verliehene Jan Elvedi.

Hauptsache gewonnen: Der 1. FC Kaiserslautern hat sich am Samstag vor 41.145 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion zu einem 1:0 (1:0)-Sieg gegen den Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth gezittert.

Die Verunsicherung nach zwei Niederlagen in Folge mit 1:7 Toren war beim FCK von Beginn an spürbar. Da half auch Semih Sahins früher wie spektakulärer Führungstreffer nicht, als er den Ball nach einer schlecht abgewehrten Ecke aus rund 15 Metern per Kopf ins Tor lupfte (10.).

Chernev früh runter

In der Defensive präsentierten sich die Lauterer gegen das Schlusslicht teilweise vogelwild und luden die Franken mit etlichen haarsträubenden Fehlern zum Toreschießen ein. Schon nach 26 Minuten reagierte Trainer Torsten Lieberknecht auf diese Probleme und wechselte Rückkehrer Ji-soo Kim für den indisponierten Atanas Chernev ein.

Die Fürther bewiesen wiederum eindrucksvoll, warum sie in der Zweiten Liga auf dem letzten Platz stehen. Die eigenen Chancen wurden teils katastrophal ausgeführt und ausgespielt, und hinten war die Mannschaft des Dürkheimers Heiko Vogel extrem anfällig. Normann Bassette, für Daniel Hanslik in die Lauterer Sturmspitze gerückt, hätte bei zwei Großchancen (27./36.) sein erstes Tor im Dress der Roten Teufel schießen müssen. Dennoch standen zur Pause 11:5 Torschüsse in den Statistiken, für Fürth wohlgemerkt.

VAR rettet FCK

Auch im zweiten Durchgang wackelten die Lauterer weiter. Paul Wills vermeintlicher Ausgleichstreffer mit einem sehenswerten Linkschuss wurde auf VAR-Intervention zurückgenommen, weil Branimir Hrgota in der Entstehung der Szene FCK-Torhüter Julian Krahl gefoult haben sollte (49.). Eine Viertelstunde später knallte Hrgotas 16-Meter-Schuss an die Latte (63.).

Vom FCK kam abseits von Ergebnisverwaltung kaum noch etwas Zwingendes, die Leistung machte wenig Hoffnung, dass der Sieg am Samstag den Startschuss zu einer Aufholjagd im Aufstiegsrennen darstellen könnte. Mika Haas traf noch einmal den Pfosten (77.), dann waren drei hart erkämpfte Punkte eingetütet.

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