Mainz Familienministerium: Bordelle bleiben zu

Prostituierte dürfen in Rheinland-Pfalz weiterhin keine Freierinnen und Freier empfangen.
Prostituierte dürfen in Rheinland-Pfalz weiterhin keine Freierinnen und Freier empfangen.

In Rheinland-Pfalz bleibt der Betrieb von Bordellen vorerst weiter verboten. Das Familienministerium in Mainz teilte am Montag auf Nachfrage mit, derzeit seien „keine Öffnungsschritte im Prostitutionsgewerbe geplant“. Zuvor hatte der SWR berichtet, das Land prüfe Lockerungen nach dem Vorbild einiger anderer Länder. Nach Angaben des Ministeriums wird bei allen aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschlossenen Branchen fortlaufend geprüft, wann Öffnungen möglich sind: „Dies ergibt sich aufgrund des Grundrechts auf freie Berufsausübung.“ Nach dem Abflauen der ersten Coronavirus-Welle hatte Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr als erstes Bundesland den Betrieb von Prostitutionsstätten wieder zugelassen, die Entscheidung nach massiver Kritik aber rückgängig gemacht.

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